Walbeobachtung mit Lobosonda
Pilotwale, fotografiert bei einer Fahrt der "Ribeira Brava" Walbeobachtung mit www.lobosonda.com

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Pilotwale vor Madeira

27. Oktober 2018

eins - Die Online-Ausgabe der Zeitung Diario de Noticias berichtet von einer wissenschaftlichen Forschung an Pilotwalen. Die sechs bis acht Meter langen Tiere (die Weibchen sind etwas kleiner) werden bis zu drei Tonnen schwer und bevorzugen das offene Meer. In Küstennähe sieht man sie daher eher selten. In einem kurzen Video zeigen die Meeresforscher Filipe Alves, Ana Dinis und Rita Ferreira die Tiere im Atlantik.

Pilotwale heißen auch Grindwale. Auf der Nordhalbkugel ziehen sie bis zum 30. Breitengrad in kleinen "Schulen" genannten Gruppen. Der Film der portugiesischen Wissenschaftler zeigt auch eine Mutter mit ihrem Baby. Die jungen Pilotwale werden nach 15 Monaten Tragzeit geboren, sind dann schon fast zwei Meter lang und bleiben vier Jahre bei ihrer Mutter. Die Pilotwale gehören zu den Zahnwalen. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Kopffüßlern, etwa Tintenfischen und Kraken, und auch aus Fischen.

Für Wissenschaftler besonders interessant sind die Kommunikationssysteme der Pilotwale. Mit Klicklauten informieren sie einander innerhalb ihrer Gruppe.

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