Miguel Albuquerque

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Madeiras Regierungspräsident steht zu Ronaldo

5. Oktober 2018

Selbst ist der Politiker bekannt für seine zahllosen Affären

latour - Ohne Diplomatie und Taktgefühl polterte Miguel Albuquerque in einem Interview mit der Tageszeitung Diário de Notícias los: „Alle wissen, das ist doch nur eine Dingsda, die sich Ronaldos Geld einsacken will.“ Nach dem altbewährten Motto, dass das Opfer die eigentliche Schuldige ist, deklariert der Regierungschef den Fußballer zum Edelmann. „Ronaldo ist de facto ein Mann der Prinzipien, ein Mensch, der seine Erziehung unter Beweis gestellt hat, dessen Ethik über jeden Verdacht erhaben ist – sei es im Sport oder in seinem privaten Leben….“ Albuquerque ist dabei entfallen, daß Ronaldo in jener Epoche der vermeintlichen Vergewaltigung an anderem Ort sechs Prostituierte zu seiner privaten Sexparty bestellt hatte und immer wieder Frauen aus der „Dritten Welt“ die Kinder abkauft, die er selbst gezeugt hat.
Der Regierungschef Madeiras, so schreibt die portugiesische Tageszeitung, sei überzeugt davon, dass die Insel keinerlei Schaden aus der Polemik nehme, die sich über „den größten Botschafter Madeiras in der Welt“ ergieße.

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