Brunnen
Aus den öffentlichen Brunnen kann man trinken

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Trinkwasser?

26. April 2017

Jahresbericht 2016 weist leichte Verschlechterung aus

eins - 460 Proben entnahmen Gesundheitsinspektoren den Wasserleitungen Madeiras und untersuchten sie - unter anderem auf Spuren von Bakterien. Nur im Verwaltungsbezirk Porto Moniz haben sie keine gefunden.

Am schlechtesten schneidet São Vicente ab. Dort sind 30 Prozent des Leitungswassers zum Trinken ungeeignet. Aber auch andere Verwaltungsbezirke erzielen schlechte Ergebnisse: Calheta 26%, Ponta do Sol 25%, Câmara de Lobos 22%, Santana 19%, Machico 12%, Ribeira Brava 8%, Santa Cruz 6%. Am besten im Classement der bakteriologisch Behafteten schneidet die Hauptstadt Funchal ab, in der nicht nur zwei Drittel der Madeirenser leben, sondern die auch den Großteil der Feriengäste und Kreuzfahrttouristen aufnimmt und beherbergt. In Funchal entnahmen die Inspekteure dem Leitungswasser Proben, von denen „nur“ vier Prozent Bakterienspuren aufwiesen.

Alle Verwaltungsbezirke Madeiras speisen mehr oder weniger intensiv Chlor ins Leitungswasser ein. Durchschlagenden Erfolg erzielt dabei lediglich Porto Moniz. Im Jahresvergleich 2015/2016 hat sich die Qualität des Leitungswassers leicht verschlechtert. 2015 wurden 12,9 Prozent der inselweit entnommenen Proben als zum Trinken ungeeignet bewertet. 2016 erhielten 14,8 Prozent dieses Prädikat.

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