Ryanair und Madeira im Streit

1. März 2017

Mit Easyjet klappt‘s, die Iren aber zeigen die kalte Schulter

eins - Eigentlich ist es ein Eifersuchtsdrama ohne Tote. Die Regierung von Madeira ist lediglich eingeschnappt. Weil Ryanair die Azoren anfliegt und Madeira links liegen lässt.

Die Madeirenser fühlen sich ständig übervorteilt von den Rivalen auf dem Weg nach Amerika. Deshalb ärgern sie sich, dass der irische Billigflieger den Azoren auf den Leim geht, und bei der „wirklichen Perle im Atlantik“ unverschämte Forderungen aufstellt. Sechs Millionen Euro Starthilfe verlangt Ryanair von Madeira, damit die Route Lissabon – Madeira zum Billigtarif Wirklichkeit wird. Die Regierung der Autonomen Region bezeichnet diese Forderung als Unverschämtheit: „Wir rücken den Zaster nicht an solche raus, die mit Fliegen nur Geld einsacken wollen“, hieß es nach einer Sondersitzung des Tourismusdezernates. Der Chef von Ryanair – ein mit allen Wassern gewaschener Michael O‘Leary – reagierte auf die abwehrende Haltung von Madeira: „Sollen sie doch mit TAP und Easyjet teuer fliegen. Für uns sind sie zu zimperlich.“

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