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Handgepäck kann teuer werden

23. November 2016

Bis zu 200 Euro Strafgebühr bei der TAP

sheila - Wer von Frankfurt, Hamburg, Berlin oder Düsseldorf nach Madeira fliegen will, findet gelegentlich günstige Angebote bei der TAP. Die ehemalige portugiesische Staatslinie ist nach wie vor Mitglied der Star Alliance mit, zu der auch die Lufthansa gehört. Der Vorteil: Man kann an jedem Wochentag, durchaus auch kombiniert, fliegen. Der Nachteil: Es liegt immer ein mehrstündiger Zwischenstopp in Lissabon auf der Strecke. Seit der Privatisierung der Fluggesellschaft hat es einige versteckte Preiserhöhungen gegeben – zum Beispiel ist die Wahl des Sitzplatzes nicht mehr grundsätzlich kostenlos wie früher. Nun kommt ein weiterer kleiner Stolperstein hinzu: Wenn das Handgepäck die Normen überschreitet, wird beim Einchecken kräftig zur Kasse gebeten.

Die Vorgaben sind klar. Das Handgepäck, das man in die Kabine mitnimmt, darf die Maße von 55x40x20 Zentimeter nicht überschreiten. Das Höchstgewicht beträgt 8 Kilogramm. Reisende der 1. Klasse können zwei Gepäckstücke im Gesamtgewicht von 16 Kilogramm mit an Bord nehmen.

Wer den Vorgaben zuwider handelt, wird bei der TAP abkassiert. Steht man in Lissabon am Check-In für Madeira, und es fällt auf, dass das Handgepäck zu sperrig oder zu schwer ist, werden 90 Euro Strafgebühr fällig. Wer seinen Flug von außerhalb Portugals antritt, muss mit 200 Euro Strafgebühr für Übermaß oder Übergewicht des Handgepäcks rechnen.

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