Marco Paulo Kreuzfahrtschiff
Marco Paulo Kreuzfahrtschiff

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Die schwimmende Engländerin hatte Eheprobleme

30. März 2016

Ärzte-Diagnose: Psychotische Attacke

eins - Diese Geschichte ging um die ganze Welt. Eine 65 Jahre alte Britin schwimmt dem Kreuzfahrtschiff hinterher, das sie verpasst hat. An dieser Geschichte ist nur wahr, daß ein Fischer sie 500 Meter entfernt von der Küste Madeiras aus dem Wasser holte.

Das Ehepaar Brown war in der Karibik an Bord der Marco Polo gegangen. Ihre Seereise sollte über Madeira und Lissabon nach England gehen. Das Paar machte durch ständiges Streiten an Bord von sich reden. In Funchal beendete der 69jährige Ehemann definitiv seine Schiffsreise und ist am gleichen Tag mit dem Flugzeug ins Vereinigte Königreich abgebraust. Mrs Brown wohnte am Abend des selben Tags einer Messe in dem Ort Santa Cruz bei, der genau zwischen dem Flughafen und dem Meereshafen liegt, in dem die Marco Polo auf die heimkehrenden Passagiere wartete. In Santa Cruz wurde die Dame noch um 22 Uhr auf der Strandpromenade gesehen. Das Kreuzfahrtschiff hatte um diese Uhrzeit mit Sicherheit diese Stelle längst passiert und war außer Sicht. Die Britin ist nach der Messe angesichts ihrer persönlichen Situation – wenn man die Diagnose der Ärzte ins Triviale übersetzt - „durchgedreht“ und ins Wasser gegangen. Der Fischer, der sie aus den Fluten gezogen hat, war spontan in die Nacht hinaus gefahren. Ziemlich weit vom Ufer entfernt hörte er plötzlich einen Schrei: „Help. I need help!“ Nach ihrer Rettung wurde die Touristin stationär untergebracht.

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