Der Ronaldo ist weg

25. März 2016

Die Staute des Fußballstars wurde in einem „Sarg“ abtransportiert

eins - Mit dem Ronaldo in Bronze wollte Madeira auf den Putz hauen. Der Fußballer ist der Weltstar der Insel. Deshalb haben sie seine Statue dahin postiert, wo Hunderttausende Kreuzfahrt-Passagiere auf ihrem Weg vom Schiff in die City von Funchal vorbeikommen. Seit Weihnachten 2014 steht der Kerl überlebensgroß in seiner bullenförmigen Freistoßposition auf einem Sockel und alle sagen: „Das Gesicht ist überhaupt nicht getroffen.“ Tatsächlich, wenn man nur den Kopf ansieht, hat er überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem wirklichen Ronaldo, der ja „in echt“ aussieht wie ein Schalker Knappe aus den 50ern. Am Gründonnerstag wurde die Kunstfigur erst mit Plastik eingewickelt und dann per Kran in einen „Sarg“ gehieft, bevor man sie abtransportierte. Erlebt Ronaldo so seinen ganz persönlichen Karfreitag? Offizielle Quellen bekunden, die Statue würde zwischengelagert, um später vor dem Hotel zu posieren, das Ronaldo in der Nähe des Hafens erbauen wird. Das wird einige Jahre dauern. Vielleicht gleicht sich bis dahin der wirkliche Ronaldo dem verzerrten Gesichtsausdruck seines Abbilds an?

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