Funchal will Hundepark einrichten

29. November 2015

Bürgermeister spricht gar vom „Ersten Hundepark der Welt“

eins - Die Gärten von Amparo sind potthässlich. Ein konturloser Grünstreifen, inmitten der Hochhäuser-Burgen an der Randzone der Großstadt. Genau hier soll – demnächst – etwas ganz Persönliches entstehen: Die unreglementierte Begegnung von Hunden, deren Haltern und die Aufstellung von Gedenktafeln für verstorbene Tiere.

Die Idee ist einzigartig, wie Funchals Bürgermeister Paulo Cafôfo betont. In dem umzäunten Teil des Parks an der westlichen Peripherie der Großstadt können Hunde frei umher tollen. Keine Leinenpflicht für Frauchen und Herrchen, die dem Spiel ihrer Lieblinge zusehen. Für Menschen, die die Erinnerung an ihren getreuen Begleiter mit Foto oder Text bewahren wollen, wird ein Beet reserviert.

Die Idee ist doppelt grandios: sie befreit den Hund von der Leine. Sie öffnet aber auch einen Park zum gegenseitigen Kennenlernen gleichgesinnter Menschen. Über den Hund entstehen leicht Bekanntschaften – gar Partnerschaften. Möglicherweise wird der hässliche Park von Amparo ein Ort beglückender Begegnungen.

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