Anonas
Die Anonas sind reif!

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Anona – Ernte mit ermutigender Bilanz

10. März 2014

Sogar nach Deutschland wurde exportiert

eins - Anona, Paradiesapfel, Zuckerapfel oder Cherimoya - die Frucht hat viele Namen. Trotzdem kennt sie kaum jemand in Mitteleuropa. Sie besitzt eine grüne Schale, das Fruchtfleisch ist weiß und schmeckt saftig süß. Wo man die schwarzen Kerne hin spuckt, wächst ein neuer Anona-Baum, jedenfalls in Madeira...

Die Anona-Ernte geht im März zu Ende. Eintausend Tonnen trugen Madeiras Bauern zusammen. Davon wurden zum ersten Mal 2 ½ Tonnen nach Deutschland ausgeführt. Der Preis der subtropischen Frucht stieg auf dem madeirensischen Markt um dreißig Prozent. Denn der Ertrag ist in diesem Erntejahr durch Stürme und Trockenheit beeinträchtigt. 1,20 Euro kostet derzeit das Kilo. In Deutschland, Österreich oder gar der Schweiz müssen Käufer weit tiefer für die exotische Frucht in die Tasche greifen.

Immerhin brachte der Verkauf der Ernte den Bauern insgesamt fast eine Million Euro ein. Die Anona-Kultur ist ein vielversprechendes Geschäft geworden. Die Produktionsflächen erweiterten sich in den zurückliegenden acht Jahren um zwanzig Hektar auf ganze 112 Hektar. Dem zufolge stieg die Zahl der Anona-Bauern in Madeira auf 1127 an. Wenn die Tendenz so weiter verläuft, werden Madeiras Zuckeräpfel in den Obstregalen Mitteleuropas keine Seltenheit bleiben.

Anonas schneidet man übrigens einfach der Länge nach auf und löffelt sie aus. Hobbyköche zaubern mit Ei, Rum, Muskat, Kardamom und Ingwer eine köstliche Creme oder servieren eine Vorspeise aus Anona, Schinken und Meerrettich.

Leserbriefe

Marlies Walter 02.11.2017 19:03

Die Anonas sind wirklich eine ganz interessante und wohlschmeckende Bereicherung des Obst-Tellers. Ich habe eine Fructoseintoleranz - vertrage hier auf Madeira diese Frucht ohne Probleme. -Super!

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