Luxus hat seinen Preis

19. Januar 2014

Zu Besuch in der Quinta do Lorde

all - Das schmucke Dörfchen an der Südostküste beginnt zu leben. Der Schorsch aus Bayern wollte sich die Retortenstadt einmal anschauen. Aufgeschrieben von unserem Mitarbeiter Karl Allkemper.

Um die Sprachmelodie von "Schorsch" möglichst nachzuahmen, hat Karl Allkemper im folgenden "Quinta do Lord" geschrieben, die korrekte Schreibweise ist natürlich "Quinta do Lorde".

"Zuerst war i vollends begeistert, wie i do ankimme bin!" Die Begeisterung steht dem Besucher immer noch ins Gesicht geschrieben. "Madeira selbst ist scho recht gepflegt. Wenn's mal vergleichst mit dem Italien oder Griechenland." Ja, das hat dem Schorsch gefallen, als er in die Quinta do Lord kam. "Do ist's proper hoch drei. Da sixts ka Dosen auf die Straß umherfliegen. Und überall wirsts ehrerbietig gegrüßt von die Leut, die da ihr Brot verdienen." Aber dann fand der Schorsch doch ein Haar in der Suppe. "Da bin i in die Gastwirtschaft eini und wollt a Kaffee bestellen. "kruzifix", sag i, als ich die Preis auf der Karten wahrnahm. "Des san Preis wie die im Hofbräuhaus." Dem Ober hob i gsagt: "Den Preis zahl i wohl, aber nur wenn's mi drei Kaffee dafür hinstellst. Mir san hier auf Madeira und nich in Honolulu. Do bin i raus und hab mein Kaffee in Machico genomm. Für reelle 1 Euro die Tassen."
Das ist alles so passiert und wäre schon zu Ende gewesen, wenn nicht nun die Quinta do Lord einen neuen Oberchef bekommen hätte. Wegen eines finanziellen Engpasses brauchte man schnellstmöglich einen potenten Geldgeber. Gefunden wurde er in dem Multimillionär Talal Jussim Al-Bahar. Der 36jährige stammt aus Kuweit und hat jetzt das Sagen. Für Schorsch ist die Sache klar: "Für derer Nepp war der Name Quinta do Lord ja passend. Aber jetzo solltens sich umnennen in Quinta do Sultan!"

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