Engpass bei der Grippe-Impfung

19. Oktober 2013

Die Herstellung des Impfstoffs hält nicht mit der Nachfrage Schritt

eins - 800 Tausend Portionen gingen in diesem Herbst bereits über die Ladentische der portugiesischen Apotheken und wurden in der Folge von den Krankenschwestern der Gesundheitszentren verabreicht.
Dann fehlte plötzlich der Nachschub. Bis Ende Oktober sollen 220 Tausend Dosen nachgeliefert werden, versicherte die Nationale Gesundheitsbehörde Portugals. Den Impfstoff kauft man auf eigene Rechnung bei der Apothekerin oder dem Apotheker vor Ort oder lässt sich die Impfung vom „Familienarzt“ verschreiben. In Portugal kostet die privat erstandene Dosis sechs Euro, dazu kommen zwei Euro für die Arbeit der Krankenschwester (im Vergleich dazu zahlt ein Privatpatient für das Medikament EUR 36,75).
Personen über 65 Jahre brauchen nicht auf den Nachschub zu warten, denn für sie gilt ohnehin eine Ausnahmeregelung: Über eine Million Dosen des Impfstoffs gegen die Grippe warten in den staatlichen Gesundheitszentren auf den kostenlosen Einsatz bei den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Portugals.

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