Schneckengehäuse am Strand
Fund am Strand

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Was steckt denn drin im Sand?

25. September 2012

Mögliche Wirkungen des Sandes auf Porto Santo

sts - In der Hotelrezeption kommen wir ins Gespräch. Der Therapeut aus der Schweiz (Name der Redaktion bekannt), ein schmaler, zurückhaltender Mann, der lange zuhört, bevor er selbst etwas sagt. Ich sehe in seinem Gesicht das Interesse an der heilsamen Wirkung des Sandes von Porto Santo.
„Mich wundert es nicht,“ was Sie da erzählen, sagt mein Gegenüber. „Strontium und Magnesium, das sind starke Mineralien, die haben sicher eine intensive Wirkung auf den menschlichen Organismus.“ Der Mann arbeitet in der Schweiz mit Steinen und Mineralien. Er gibt eine kleine Einführung in die Wirkungen von Mineralien, Steinen und also auch Sand.

Wenn Steine radioaktiv strahlen, wie das Radon in den Stollen von Bad Kreuznach oder von Bad Gastein, ist es leicht vorstellbar, dass der Körper darauf reagiert. Doch auch „sanftere“, nicht radioaktive Elemente üben eine Wirkung auf den Organismus aus. Eine ganze Reihe von Heilpraktikern und Therapeuten, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, erforschen, welche Stoffe welche Wirkungen erzeugen. Für die moderne Schulmedizin ist das Humbug oder Zauberei, sodass man zum Beispiel in Deutschland nicht von der „Heilkraft“ der Steine sprechen dürfe, erläutert der Experte aus der Schweiz. Doch für ihn liegt die heilende Wirkung des Sandes von Porto Santo auf der Hand:

Strontium, im Sand von Porto Santo in größeren Mengen nachgewiesen, löst Verhärtungen in Knochengewebe und Organen, es fördert die aufsteigende Energie im Körper – man fühlt sich kräftiger und unternehmungslustig. Im seelischen Bereich lindert Strontium das Gefühl von Enge und verhilft zu Zuversicht und geistiger Stärke.
Magnesium wirkt allgemein entspannend, seine Wirkungen auf verkrampfte Muskeln und Organe sind allgemein bekannt. Es hilft auch nervösen, ängstlichen Menschen.
Calcit, auf Porto Santo Produkt aus den Meerestieren und Korallen, normalisiert den Herzrhythmus und hilft bei unterschiedlichen Stoffwechselstörungen.
„Mein“ Mineralien- und Steinexperte aus der Schweiz erzählt noch lange von denkbaren Heilwirkungen der Therapie mit dem heißen Sand. Immer wieder geht es um Knochen und Gelenke, um die Haut und um eine allgemeine Stärkung und Beruhigung.
Auch wenn wissenschaftliche Studien noch in den Anfängen stecken, die Patienten, die die Sandtherapie ausprobiert haben, fuhren zufrieden wieder nach Hause.Besserer Schlaf und weniger Medikamente sind allein schon ein Gewinn an Lebensqualität.
Die unzähligen Urlauber, die es Jahr für Jahr nach Porto Santo zieht, berichten vor allem von den Auswirkungen auf die Seele. „Ich komme dort wunderbar zur Ruhe,“ sagt Johann L., ein deutscher Unternehmer. „Mit hängender Zunge besteige ich das Fährschiff, und schon nach drei Tagen kann ich wieder schlafen, sinkt mein Blutdruck, kann ich wieder meditieren und in Ruhe ein Buch lesen. Ein Gesundbrunnen.“

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