Grüner Park der Quinta Magnolia
In Straßen, Parks und Galerien werden Fotos exponiert.

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Funchal als Fotogalerie

23. August 2011

Über die gesamte Stadt verteilt wird die „Größte Fotoausstellung der Welt“ zu sehen sein

sheila - Auf den Straßen der Hauptstadt, an ihren Monumenten, in Parks, dem Theater und Markt, der Festung am Meer, auf dem Gelben Platz inmitten der Stadt – an allen erdenklichen Plätzen und Orten wird Funchal den gesamten September 2011 lang zur Kunstgalerie.

Bereits in Lissabon hat die Ausstellung für Aufsehen gesorgt. Nun kommen die 600 Fotografien unterschiedlicher Formate nach Funchal, ein Teil davon auch auf die Nachbarinsel Porto Santo.
Einer der Bekanntesten ist Kadir Van Lohuizen (Jahrgang 1963, aus Amsterdam), der seine Fotosammlung „Blutdiamanten“ betitelt. Van Lohuizen hat mehrere Jahre in Afrika die Geschäfte mit Diamanten fotografisch begleitet. Gezeigt werden die Exponate im Elektrizitätsmuseum Casa da Luz.
Einzige madeirensische Künstlerin ist Monica B. mit ihrer Präsentation unter dem Titel Panôplia. Zu sehen sind die Fotos der Künstlerin in der Nähe der Seilbahnabfahrt am Meer.
Madeira hatte in der Vergangenheit den Ruf, ein Land „hinter dem Meer“ zu sein, wie man auf portugiesisch das Hinterwäldlertum umschreibt. Mit dem neuen Kunstmuseum in Calheta hat die Insel das Negativimage abgestreift. Auch die „Größte Fotoausstellung der Welt“ ist als redlicher Versuch der kleinen Atlantikinsel zu werten, Kulturbeflissenheit unter Beweis zu stellen.

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