Brunnen vor dem John-Dos-Passos-Haus
An Wasser mangelt es auf Madeira selten

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prost & plansch

16. Juni 2010

Endlich wieder sauberes Wasser

Bei den verheerenden Niederschlägen vom 20. Februar gingen unzählige Wasserkanäle zu Bruch. Das Leitungswasser war in einigen Regionen Madeiras danach nicht mehr keimfrei, anders als es jahrzehntelang überall auf der Insel selbstverständlich war.
Außerdem hatten die Bäche und Flüsse hatten soviel Geröll an Küstenzonen und Strände gespült, dass an Baden im Sommer noch nicht zu denken war. Doch das staatliche Laboratorium für Öffentliche Gesundheit hob Anfang Juni alle Bedenken auf.

Wieder Grünes Licht fürs madeirensische Wasser. Auch die regierungsunabhängigen Umweltschützer von Quercus geben dem Meerwasser vor Madeiras und Porto Santos Küsten saubere Noten. Die Sommerfrischler können sich bedenkenlos in die Fluten des Atlantiks stürzen.
Beim Trinkwasser – so die Mitarbeiter des Laboratoriums für Öffentliche Gesundheit – wird Chlor zugesetzt. Man solle sich wegen des Geschmacks und Geruchs keine Sorgen machen. Weder beim Zähneputzen noch beim Nudelkochen bestehe Gefahr für die Konsumenten, im Gegenteil. Eingefleischte Teetrinker berichten allerdings, dass der Chloranteil im Trinkwasser den Genuss des Schwarztees oder auch Kräutertees entscheidend herabwürdige. Menschen mit feinen Geschmacksnerven sollten bei der Zubereitung von Speis und Trank Wasser aus dem Lebensmittelladen verwenden. Nicht der Gesundheit, sondern des Genusses wegen.

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