Karrikatur des Fußball-Stars
Fußballer Ronaldo wird Vater

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Fußball-Ronaldo: Pech im Spiel, Glück in der Liebe

5. Juli 2010

Portugals Versager-Star ist plötzlich Papa

Irgendwie komisch! Seitdem der Federer die Zwillinge hat, fliegt der „beste Tennisspieler aller Zeiten“ bei jedem Turnier vorzeitig raus. Jetzt platzt Ronaldo damit heraus, dass ihm im Juni ein Sohn geboren wurde. Erklärt das den folgenschweren Ausfall des Sturmgenies auf dem Fußballrasen? Wie heißt es doch? Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

Die Offenbarung kam zum Wochenende auf der eigenen Homepage. Ronaldo bekennt „voller Freude und mit großen Gefühlen“ seine Vaterschaft. Was unerwähnt bleibt, ist der Geldbetrag, den die Mutter für den Verkauf des Babies kassierte. Die Nordamerikanerin, so die Klatschpresse, ist anonym und hat angeblich auf das Sorgerecht verzichtet. Wie und wo es zwischen dem 25jährigen Burschen aus Madeira und der Unbekannten gefunkt hat, bleibt ebenfalls im Dunkeln. Boris Becker strauchelte in der berühmten Besenkammer. Bei Ronaldo gibt es so viele Besenkammern, dass es niemand mehr nachhalten kann. Das Baby ist wohlbehalten in Portugal angekommen und befindet sich in bester Gesellschaft. Der Ronaldo-Clan erfreut sich des Sprösslings während der Ferien in der Algarve. Besonders Ronaldos Mutter ist happy. Zu Weihnachten hatte sie einer madeirensischen Tageszeitung ihren heiligsten Wunsch anvertraut: „Ich möchte so gerne ein Enkelkind von Cristiano.“ wusste sie da schon, was ihr kleiner Abgott angestellt hatte? Cristiano ist in der Algarve nicht mit von der Partie. Der Fußballer flog kurzfristig nach Amerika. Sich von der WM erholen oder der Mutter weiteres Schweigegeld anbieten? Nicht alle sind glücklich mit dem, was da passiert ist. Die derzeitige Freundin des Frauenheld sagt „Ich bin traurig.“ Das ist aber nicht folgenschwer, da sie – auch ohne Baby – lediglich eine reguläre Spielzeit von maximal sechs Wochen erleben würde. Verlängerung gibt es nicht. Elfmeterschießen war vorher schon.
Einer der Stolzesten auf den einfachen Jungen aus Madeira ist der langjährige Regierungschef des Eilandes. Der erzkatholische Poltergeist sagte nach dem Bekanntwerden von Ronaldos Babydeal: „Der soll bloß nicht glauben, dass ich da den Patenonkel mache.“

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