Levada Nova Arbeiten
Auch an der Levada Nova wird gearbeitet

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Nicht Durch Gehen

4. Februar 2010

Levadawege nach Unwetterperiode gesperrt

Regen und Stürme haben zu Weihnachten und zum Jahresbeginn Wildwasser und Erdrutsche provoziert. Bäume wurden entwurzelt, Wege sind weggebrochen, Geländer und Drahtseile abgerissen. Ein riesiger Wassertank schlug leck und entleerte in einem Schwall Millionen von Litern Trinkwasser in die Gebirgsbäche. 

Die lange Unwetterperiode machte einige Levadawege unpassierbar. Vor Gefahr warnen aufgestellte Schilder mit dem deutschen Text. „Gefahr. Nicht Durch Gehen“. Diese Schilder findet man zum Beispiel an der Levada von Queimadas zum Caldeirão Verde oberhalb von Santana oder an der Levada de Fajã de Rodrigues, an der man zum Höllenfluss gelangt (oberhalb von São Vicente). Auch der Caminho do Pinaculo e Folhadal westlich des Encumeada-Passes, der am Lombo do Mouro beginnt, ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. Am stärksten getroffen hat es den Caminho Real de Encumeada, der in vier bis fünf Stunden Fußweg die Boca da Corrida (oberhalb von Estreito da Camara de Lobos) mit dem Encumeada-Pass verbindet. Dieser uralte Pilgerweg wurde erst vor wenigen Jahren instand gesetzt. Hier hat es in den spektakulären Steilhängen gleich mehrere Erdrutsche gegeben.

Die auf unserem Foto zu sehenden Arbeiter bringen derzeit die Levada Nova östlich von Canhas in Ordnung. Die Levada bleibt in diesem Teilstück aber passierbar (nicht jedoch westlich von Canhas in Richtung Arco da Calheta).

Die Arbeiten an den gesperrten Levadwegen werden erst aufgenommen, wenn keine weiteren heftigen Regenfälle mehr erwartet werden, wenn die ausgewaschene Erde, die sich an manchen Stellen aufgetürmt hat, nicht mehr durchnässt ist und wieder bewegt werden kann – frühestens ab Mitte März. Bis auf weiteres sind die Wege also nicht zu benutzen.

Die Tourismus-Behörde Madeiras informiert auf ihrer Homepage über die aktuellen Entwicklungen. www.madeiratourism.org Die deutsche Übersetzung, zu finden unter „Warnhinweise für Wanderer“, ist manchmal nicht ganz gelungen, doch man versteht trotzdem, was gemeint ist.

Für alle Wanderungen in den nächsten Wochen gilt, dass die Wege durch die starken Regenfälle beeinträchtigt sein können, auch wenn sie nicht offiziell gesperrt sind. Wanderer sollten äußerst vorsichtig sein und Ratschläge von Einheimischen, besonders von den Arbeitern an den betroffenen Stellen, unbedingt beachten.

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