Quinta Alegre
Das Hotel Quinta Alegre

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Fünf Jahre Quinta Alegre

27. Januar 2009

Wander- und Landhotel unter deutscher Leitung setzt auf Licht und Raum

Die Staffelei in der Wiese gehört den Aquarell-Malern. Auf der sonnigen Terrasse durchforstet eine Dame einen Stapel neuerer Literatur. Im solar-beheizten Schwimmbecken zieht ein Mittvierziger eisern seine Bahnen. Im Blick abwechselnd Berge, Meer und die Sonnenanbeterinnen auf den Liegen am Beckenrand. Währenddessen plaudern zwei Naturliebhaber in der Kaminecke beim Kaffee. Szenen aus der Quinta Alegre. Auf siebentausend Quadratmetern Haus, Garten und Park findet jeder der maximal 43 Gäste seinen Platz. Die Hotelarchitektur ist transparent. Hinter dem gläsernen Portal öffnet sich ein großer Raum, aus dem verschiedene Facetten des Hotellebens erwachsen: Rezeption und Beratung, Essen und Trinken, Aufstieg ins Private, Verweilplätze und ein Ausgang auf Terrasse, Wiese und zum Pool. 

Die Quinta Alegre entstand als Gegenstück zu den Hotelklötzen der Inselhauptstadt. Auch im direkten Vergleich mit exquisiten Residenzen Madeiras liegt sie eine Nasenlänge vorn: den Bademantel muss man zwar selbst mitbringen und ein Schokoladen-Praliné auf dem Kopfkissen sucht man vergeblich - aber die ruhige Lage, die lebendige Atmosphäre und die persönliche Beratung durch den Chef und sein Team bei der täglichen Wanderplanung sind für Madeira nicht alltägliche Pluspunkte. Und das bei soliden Preisen.

Natürlich scheint die Sonne intensiv auf ein Anwesen, das mitten im Weinberg liegt. Calheta heißt die Region, in der die Quinta Alegre ihren Sitz hat. Das ist der Südwesten Madeiras. Dank des gut ausgebauten Straßennetzes kann vom Hotel aus jeder Punkt der Insel innerhalb einer Stunde Fahrtzeit erreicht werden.

Die Sonne bescheint das Hotel nicht nur von außen, auch das Innere ist lichtdurchflutet. Das Hellbraun der Hölzer und Möbel zeichnen das Licht weich, was bis in den letzten Winkel des Gebäudes fortwirkt. Der Geschäftsführer Jochen Lebro ist ehemaliger Waldorf-Schüler. Der heute Fünfundfünfzigjährige entwickelte für die Quinta Alegre ein umweltfreundliches Konzept, das weit über den üblichen Standard hinausreicht. „Das Feuer im Kamin beheizt unsere Zentralheizung. Und mit Ozon aus der Luft reinigen wir das Brauchwasser.“ So muss der Gärtner auch im Hochsommer beim Gießen nicht mit Wasser geizen. Stolz ist Lebro auch darauf, bei der Errichtung des Hotels die größte Solaranlage auf der Insel in Betrieb genommen zu haben. Und außerdem: "Ein großer Teil der Hotelkost stamm aus eigenem Anbau. Radieschen, Kohlrabi, Salat werden mehrmals pro Woche frisch geerntet. Die Marmelade für das Frühstücksbuffet wird regelmäßig frisch gekocht." Das hoteleigene Restaurant bietet neben landestypischen und mitteleuropäischen Gerichten auch täglich vegetarische Kost.

Achtzig Prozent der Hotelgäste sind Wanderer, die über den deutschen Reiseveranstalter Wikinger-Reisen geführte Tagestouren mittleren Schweregrades gebucht haben. Auch Olimar, FTI und die TUI reservieren hier Zimmer für ihre Gäste. Individualisten buchen direkt via Internet eines der 25 Zimmer. Unter http://www.quinta-alegre.de finden sich immer wieder Sonderangebote, die den Urlaub in der Quinta Alegre in jeder Hinsicht zu einem Gewinn machen.„Alegre“ heißt fröhlich und bezeichnet wohl den Zustand, in den der Urlauber hier schon bald gerät.

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