Anona-Fest in Faial

15. Februar 2008

Am letzten Februarwochenende tanzt im Norden der Bär

Die Anona ist eine tropische Frucht, die im Winter reift. Ihre exotische Süße betört den mitteleuropäischen Gaumen, erfrischt, obwohl jegliche Säure fehlt. Die Anona heißt auch Zimtapfel oder Cherimoya. Ihr zu Ehren wird am 23. und 24. Februar in Faial rund um die Kirche gefeiert, was das Zeug hält. Hoffentlich tanzt der Wettergott mit. 

1100 Aussteller wurden im vergangenen Jahr beim Anona-Fest gezählt. Wenn man helfende Familienangehörige mitzählt, standen mehr als viertausend Leute hinter den Ständen. So viele werden es in diesem Jahr sicherlich wieder sein. Die Besucherzahl dürfte fünfmal höher liegen. Bei Blasmusik, Folklore und Pop steht nicht nur die exotische Frucht im Mittelpunkt. Es geht auch um ihre Verarbeitung zu Pudding, Likör und Anonakuchen. Daneben locken andere Speisen, und ausserdem fliessen wie immer reichlich Bier, Wein und Schnaps. So mancher Bauer wird am Abend zufrieden und weinselig nach Hause wanken. Die touristischen Besucher sind gelegentlich enttäuscht darüber, dass die angebotenen Anona-Früchte am Festtag in der Regel noch unreif sind. Aber fast alle verlassen das Fest höchstzufrieden.

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