Bucht von Zimbralinho
Türkisblaue Bucht auf Porto Santo

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Türkisblau statt Sonnengelb

12. August 2006

Die Bucht von Zimbralinho

Wer auf Porto Santo den Sand in Schuhen und Kleidern einmal leid wird, kann sich auf einen fast noch gemütlich zu nennenden Wanderweg in den äussersten Westen der Insel aufmachen: zur türkisblauen Bucht von Zimbralinho.Von Vila Baleira kommend läßt man die Baustelle zu Colombo's Resort und die Hotels Luamar und Vila Baleira hinter sich zurück. Die nächste Strasse wandert man rechts hinein, vorbei am Reitstall in Richtung Golfplatz. An der Gabelung geht es links bergauf, Richtung Morenos. Diese gut ausgebaute Strasse endet in einem kleinen Pass. Hier kann man Auto, Motorrad oder Fahrrad parken – den Rest des Weges kann man nur zu Fuss bewältigen. Aber auch, wer mit dem Bus aus der „Stadt“ bis zum Abzweig zum Reitstall gefahren ist, wird hier oben am Pass nach kaum halbstündiger Wanderung noch kaum am Ende seiner Kräfte sein. Fast genau geradeaus führt der Weg zur Badebucht. Rechts ab gelangt man zum Picknickplatz Morenos, links ab geht es hinauf zum Aussichstpunkt. Der Weg zur Bucht führt durch die aufgeforsteten „zukünftigen Wälder“ Porto Santos. Gerade an heissen Tagen kommt man nicht umhin, dankbar an die Menschen zu denken, die die Bäume gepflanzt haben. Es duftet nach Pinien, eine kühle Brise weht einem um die Nase, die Schmetterlinge und die Vögel zeigen, dass es hier für sie Nahrung und Schutz gibt. Der Weg ist zunächst breit, doch von Erosionsrinnen durchschnitten, ausserdem von kleinen Steinchen übersät, auf denen man leicht rutscht. Gute Schuhe sind absolut notwendig – erst recht, sobald das Meer in Sicht kommt. An einem alten (Bade?-) Haus wird der Weg sehr schmal und steil, linker Hand schützt jedoch eine Mauer vor Stürzen. Die Begeisterung über die prachtvollen Ausblicke muss man hier unbedingt bremsen – ganz nach dem schon auf Madeira bewährten Motto „entweder Schauen oder Gehen, nie beides gleichzeitig“. Wer seine Badeschuhe dabei hat, gelangt hier leichter ins Wasser und klettert auch unbeschwerter auf die Inseln in der Bucht.

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