Promenade Machico
Von Osten gesehen: die neue Promenade

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Die längste Strandpromenade Madeiras

6. August 2006

Knapp zwei Kilometer autofrei mit Cafés und Restaurants

Zwei Eigenschaften zeichnen Machico von Alters her aus: das feurige Temperament seiner Bevölkerung und der kleine Strand, der während der Sommermonate zentimeterweise mit spärlich bekleideten Leibern abgedeckt wird. Nun hat die Stadtverwaltung den Ruhm der zweitgrößten Stadt Madeiras ausgeweitet. Nach langwieriger Umbauphase ist die bisher längste Meerespromenade der grünen Atlantikinsel entstanden. 

Von der Stadtbücherei bis zum Fischer-/Yachthafen geht der Weg. Hinter der Badezone führt eine gewölbte Holzbrücke über den Fluß, der das Regenwasser aus den Bergen dem Meer zurückgibt. Vor öffentlichen Parks im Hintergrund liegen Cafés und Restaurants. Die Preise für Getränke, aber auch kleine Mahlzeiten sind wie überall auf Madeira recht günstig. Getränke sind meist um die Hälfte billiger als in Deutschland. Auch die Kanarischen Inseln werden in dieser Hinsicht souverän unterboten.

Die Bucht von Machico liegt zwischen dem Flughafen und dem schmalen Ostende der Insel. Ihre natürliche Anlage wirkt idyllisch. Machico ist die älteste Stadt Madeiras und war lange Zeit auch die Hauptstadt. Ein Bummel durch die Altstadt, unter dicken Platanen, vorbei an dem niedrigen, hübschen Fort „Amparo“, über den alten Kirchplatz mit seinem typischen Pflaster lohnt sich allemal. Die romantische Legende vom Liebespaar Robert Machim und Anne Dorset, die sich im 14. Jahrhundert auf ihrer Flucht vor der Familie als erste Siedler in der Bucht niedergelassen haben sollen, entbehrt zwar historischer Grundlagen, doch nur zu gern glaubt man beim Abendspaziergang auf der neuen Promenade an beinahe sechshundert Jahre romantischer Spaziergänge in Machico.....

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