Pimpinellas
Handtellergross und grün - die Pimpinellas

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Pimpinella-Curry-Suppe

18. Dezember 2005

Eine kleine Verfeinerung der madeirensischen Küche

Die Pimpinella ist eine Kürbisart. Sie wächst wie Unkraut, schmeckt nach Nichts und ist die Gemüseleibspeise der Madeirenser. Die deutsche Madeira-Residentin Stefanie hat eine Suppe kreiert, in der die Langweiler-Frucht zu peppigem Leben erwacht.Es ist ganz einfach: Man schwatze bei einer Landpartie einer Bäuerin ein paar Pimpinellas ab. Schüchterne Urlauber finden die grünen, stacheligen Kleinkürbisse im Supermarktregal. Zu Hause legt man die halbierten Früchte für zehn Minuten in ein kaltes Wasserbad, damit sie sich besser schälen lassen – der klebrige Fruchtsaft bleibt so im Wasser. In Stücke geschnitten mit etwas Wasser und gekörnter Brühe in zwanzig Minuten garkochen. Danach gelangt der Pürierstab zum Einsatz. Die Suppe mit viel Curry, und Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in tiefe Teller oder Schalen füllen und mit je einem Löffel Joghurt verfeinern. Stefanie betont jedesmal, wie gesund der Genuss von Pimpinellas für die Nieren ist. Das weiss sie von den Madeirensern, die im Übrigen die Pimpinella-Curry-Suppe erst noch für sich entdecken müssen.

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