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Ein Auto für vier

2. April 2005

Carsharing spart Geld und schont die Umwelt

Auswandern ist für manchen eine prima Alternative. Doch junge Auswanderer brauchen einen Verdienst, um in der Fremde zu überleben. Unter der Rubrik „Geschäftsideen“ veröffentlicht die Madeira-Zeitung realistische Möglichkeiten für kreative Menschen, auf Madeira Fuß zu fassen.Im Urlaub einen Mietwagen zu besitzen, ist reizvoll. Die Erkundung der Umgebung und auch entfernterer Ziele fällt leicht, wenn man selbst hinterm Steuer sitzt und Abfahrzeiten sowie Routen bestimmen kann. Doch ein Mietwagen kostet viel Geld. Gerade junge Paare, die am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen, und junge Familien müssen scharf kalkulieren.Auch spielt bei vielen Madeirareisenden der Umweltgedanke eine Rolle. Sie wollen die Natur, die sie begeistert, nicht unnötig mit Autoabgasen belasten. Für diese Touristen ist das Carsharing eine gute Sache. Zwei Paare müßten auf ein gemeinsames Mietauto orientiert werden. Die Art, wie sie sich das Auto teilen, ist offen. Man könnte alternierend vereinbaren: Heute ihr, morgen wir, man könnte gemeinsam aufbrechen und am Zielort getrennt losmarschieren und und und. Die Mietfahrzentrale hätte die Aufgabe, interessierte Paare zu finden und zusammenzubringen. Die Interessenten müssen natürlich im selben Zeitraum Ferien machen und dürfen nicht zu weit entfernt voneinander wohnen. Die Mietfahrzentrale präsentiert ihnen Autos solider madeirensischer Mietwagenfirmen, bucht die Fahrzeuge vor Ort, gewährleistet, daß die Kunden das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt übernehmen können, rechnet ab und kassiert eine kleine Kommission von Kunden und Verleihfirma für die Vermittlung.

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