Holzleiter
Ein steiler Pfad verbindet die beiden Levadas

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Klettertour von unten nach oben

7. Januar 2005

Die beiden Levadas im Tal von Ponta do Sol mit neuer Verbindung

Levadawandern auf Madeira bedeutet für gewöhnlich: nach halber Strecke umkehren. Einige Wanderer genießen den Luxus, am Ausgangspunkt ausgesetzt und am Endpunkt abgeholt zu werden. Für den Transport zahlt man nicht schlecht. Wer das Geld sparen und trotzdem nicht auf halbem Weg umkehren will, kann über eine Verbindungsstrecke zwei Levadas zu einem Rundweg kombinieren.Ein Regenguß würde die Passage ganz und gar unmöglich machen. Trotz fleißiger Levadaarbeiter ist der Aufstieg derzeit noch nicht ausreichend gesichert. Doch in trockenen Zeiten kann man`s wagen. Da geht man an der Kirche hinterm Solar von Lombada da Ponta do Sol los. Die Levadawanderung ist in unserem Artikel "Die alte Levada von Ponta do Sol" (madeira-zeitung, Rubrik Wandern) bereits beschrieben. Nach einem Fußmarsch von etwa einer Stunde erreicht man eine kurze Leiter, an deren oberen Ende ein serpentinenförmig verlaufender kleinen Erdpfad losgeht. Dieser Weg führt zur höher gelegenen Levada Nova. Die obere Levada verläuft parallel zur unteren. Der Höhenunterschied beträgt an der Verbindungsstelle keine 50 Meter. Nun kann man auf der oberen Levada zurückgehen. Das rasafarbene große Solar-Gebäude ist schon von weitem erkennbar. Dorthin muß man hinabsteigen. Der obere Levadaweg führt übrigens weiter bis nach Ribeira Brava. Die Aussichten von beiden Levadas aus sind bezaubernd. Wenn man kleine Wanderpausen einlegt, ist der Rundweg eine schöne Halbtagestour. Die Arbeiten an der unteren Levada zielen darauf, noch andere Verbindungswege zwischen den beiden Levadas herzustellen. Wann die Verbindungen so gesichert sind, daß man sie auch weniger geübten Wanderern und bei jeder Witterungslage empfehlen kann, ist derzeit ungewiß.

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