Neue Gestaltung der Meeresfront
Unter Palmen flanieren in Ribeira Brava

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Ribeira Brava mit neuem Gesicht

25. Oktober 2004

Phantasievolle Gestaltung der Bucht mit Verkehrsberuhigung

Auch in Ribeira Brava – das ist der Ort im Südwesten, an dem die Autobahn endet – ist die langwierige Phase der Bauarbeiten zum Abschluß gekommen. Das Ergebnis überrascht. Bummeln, unter Bäumen im Straßencafé sitzen, ins Meer einsteigen – das ist nun möglich und stadtgestalterisch ansehnlich gelöst worden.Es gibt nur wenige Plätze auf Madeira, wo man - vielleicht sogar unter Bäumen - auf einem Platz sitzen und einen Kaffee oder Wein trinken kann, ohne von Autos umrundet zu werden. Das ist sicherlich in der Inselhaupstadt Funchal der Fall, auch in Sao Vicente an der Dorfkirche und ... Man muß schon überlegen. Jetzt gesellt sich Ribeira Brava zu der Gruppe von Städten mit lauschigen Plätzen. Dort, wo früher Parkplätze, der Busbahnhof und eine Durchgangsstraße den prachtvollen Ausblick aufs Meer mit Auspuffgasen vernebelten, führt heute eine breit angelegte Promenade mit weiten Plätzen am Meeresufer entlang. Obst-, Gemüsestände und Zeitungskioske liegen entlang des Wegs. Ein Gartencafé sowie ein kleines Restaurant profitieren atmosphärisch ungemein von der Verkehrsberuhigung. Wer die Flußbrücke überquert, gelangt zum neugestalteten Strand. Auch hier hat Ribeira Brava eine glückliche Hand bewiesen, indem der schwarze Natursand nicht von importiertem weißen Wüstensand überdeckt wurde. Ein eingefriedetes Meeresschwimmbecken erleichtert den Einstieg ins Meer auch bei höherer Brandung. Eine riesige Fontäne sprengt Tag und Nacht einen kräftigen Wasserstrahl in die Luft. Nachts ist er beleuchtet. Derzeit sind die Madeirenser selber begeistert von dem neuen Gesicht der Stadt. Selbst die Bewohner Funchals treibt es am Wochenende massenhaft „aufs Land“ nach Ribeira Brava. Auch Feriengäste zieht es in das malerische Städtchen, das von Funchal aus leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann.

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