Calheta Beach
Goldstrand am Calheta Beach

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Weißer Sand am Badestrand

8. Oktober 2004

Calheta Beach fasziniert Einheimische

Kaum ist der Strand freigegeben, sausen Sonnenanbetern Fußbälle um die Ohren. Ein Stück weiter leeren Halbwüchsige ein Sixpack Bier. Neben einem Liebespaar streift ein Kleinkind seine Windel ab. Der erste künstliche Sandstrand Madeiras ist zum Ausklang der Badesaison ein Rummelplatz. Für die Müllwerker fällt massig Arbeit an.Mithilfe einer Brandungsmauer ist in der Bucht von Calheta ein beruhigtes Meeresschwimmbecken entstanden. An seinen zwei Enden verteilten Arbeiter 40 Tausend Kubikmeter Wüstensand, den zwanzig Frachtschiffe von Marokko nach Madeira transportiert hatten. Die Begeisterung der Madeirenser über ihren „Goldstrand“ war enorm. In Madeiras Buchten beeinträchtigen in der Regel große Kieselsteine die Badefreuden. Bestenfalls findet sich am Meer ein kleines Plätzchen mit schwarzem Sand. Fraglich ist allerdings, ob die Begeisterung von Dauer sein kann. Skeptiker melden die Befürchtung an, daß böige Herbst- und Winterwinde Teile des „Goldstrands“ verwehen werden. Das freilich ergäbe einen häßlichen Fleckenstrand von gelben und schwarzen Flächen. Denn unter dem angekarrten Wüstensand liegt der schwarze natürliche. Gegenwärtig ist die künstliche Badebucht von Calheta noch ein Anziehungspunkt. Die Promenade vor dem Meeresschwimmbecken führt von einem kleinen open-air- Restaurant zu einer open-air-Bar mit Musik und vielen interessanten Menschen, die in der Sonne ihren Kaffee genießen oder Eis essen.

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