Seehund

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Drei Robben-Babys

24. November 2017

Die Kolonie in Madeiras Natur-Reservat lebt munter weiter

eins - Bei den „Lobos Marinhos“ (Mönchsrobben) vor Madeira stellt sich der Nachwuchs im Oktober und November ein. So müssen die Babys sofort ihre Überlebensfähigkeit im aufziehenden Winter unter Beweis stellen. Das Meer wird rau, die Luft kalt, das Leben unwirtlich. Dementsprechend liegt die Sterblichkeitsrate der Neugeborenen bei 50 Prozent. Viele Madeirenser hoffen darauf, dass die drei Neugeborenen aus dem Herbst 2017 es schaffen.

Die Tageszeitung Diário de Notícias berichtete Mitte November von den Neuzugängen. Kameras in den Grotten, in denen die Robben geboren werden, zeigen die Kleinen. Die drei Babys werden betreut von ihren Müttern Fêmea Y, Tria und Parêntesis. Sie sind Mitglieder der vierzig Tiere umfassenden Mönchsrobben-Kolonie auf den Madeira vorgelagerten unbewohnten Inselgruppe Desertas. Diese Inselgruppe sieht man gut beim Landeanflug auf Madeira und auch von Funchal und Caniço de Baixo aus. Seit 1990 bilden die Desertas eine Schutzzone, seit 1995 sind sie ein Naturreservat, in dem auch die „Lobos Marinhos“ ihren Platz haben.

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