schroffe Felsspitzen ragen aus den Wolken

„Königsweg“ wieder geöffnet

5. Juli 2011

Vom Pico Areeiro zum Pico Ruivo 

sts - Der „Königsweg“, der Wanderweg PR 1 vom dritthöchsten Gipfel Madeiras Pico do Areeiro zum höchsten Gipfel der Insel Pico Ruivo, wurde heute von der Tourismusbehörde offiziell wieder zum Wandern freigegeben. Schon in den vergangenen Wochen hatte ein unerschrockener Wanderfreund in die aus Brettern zusammengenagelte Sperre ein Loch geschlagen und immer mehr Wanderer waren auf eigene Verantwortung losmarschiert.
Nach den sehr heftigen Waldbränden am 13. August des vergangenen Jahres war der Weg geschlossen worden. Angeblich waren die Steine bei dem tagelang wütenden Feuer so heiß geworden, dass weder die gepflasterten Wegabschnitte noch natürlichen Felsen als sicher gelten konnten. Immer wieder hatten einzelne Wanderer berichtet, man könne die Ein wirklicher Genuss war der Weg in diesen Monaten ohnehin nicht. Der sicherlich gepflegteste Wanderweg auf Madeira, der von 1817 auf 1862 Höhenmeter führt, öffnete einem Ausblicke auf die Verwüstungen des Feuers. Erst im Frühjahr wuchs immer mehr Grün über die schwarzen Flächen.
Ab sofort kann der Weg nun auch wieder mit „offizieller Genehmigung“ begangen werden. Und die unermüdliche Natur Madeiras deckt hoffentlich immer mehr verödete Brandflächen barmherzig mit grüner Farbe zu....

„Königsweg“ wieder geöffnet1

In dem grünen Tal fahren Laster entlang des Baches

Raubbau an der Natur

24. Mai 2011

Das Flusstal von Ponta do Sol wird verschandelt

um - Los geht’s an der Kapelle hinterm Solar. Die Wanderung entlang der Levada do Moinho lässt schnell Häuser und Straßen hinter sich. Kleine Terrassenfelder säumen auf den ersten hundert Metern den Weg. Danach tauchen Wandersleut' in eine grüne Idylle ab. Kaum ein Wanderweg Madeiras transportiert soviel unverbrauchte Natur. Doch damit ist nun Schluss.

Raubbau an der Natur2

Die Levada wird in einem grossen Becken gestaut und weiterverteilt

Die meisten Levadas "gehen wieder"

23. August 2010

Das Unwetter von Madeira verliert seinen Schrecken

Am 20. Februar prasselte Regen ohne Ende auf die Atlantik-Insel nieder. Wassermassen stürzten zu Tale und rissen Felsbrocken, Bäume, Autos, Häuser, auch Menschen mit. Unzählige der für Madeira typischen Wasserkanäle („Levadas“) brachen. Die Bauern, die zur Bewässerung ihrer Ländereien von den Kanälen abhängen, machten sich auf einen trockenen Sommer gefasst, und die Touristen sahen ihre schönen Levada-Wanderrouten verloren. Das war vor einem halben Jahr. Inzwischen heißt es längst bei fast allen Levadas: Wasser marsch!

Die meisten Levadas "gehen wieder"3

Der neue Wanderweg beim Fanal führt durch Baumheide und über Wiesen

Der Osterspaziergang

4. April 2010

Bei sonnigem Wetter durch den Lorbeerwald

Ostereier suchen? Das macht auf Madeira überall Spaß und die üppige Vegetation bietet zahllose Verstecke. Der jüngst eingeweihte Wanderweg zum Fanal, noch wenigen bekannt und in wenigen Wanderführern beschrieben, ist ein besonders attraktives Ziel für den Osterspaziergang auf Madeira.

Der Osterspaziergang4

Levada Nova Arbeiten

Nicht Durch Gehen

4. Februar 2010

Levadawege nach Unwetterperiode gesperrt

Regen und Stürme haben zu Weihnachten und zum Jahresbeginn Wildwasser und Erdrutsche provoziert. Bäume wurden entwurzelt, Wege sind weggebrochen, Geländer und Drahtseile abgerissen. Ein riesiger Wassertank schlug leck und entleerte in einem Schwall Millionen von Litern Trinkwasser in die Gebirgsbäche.

Nicht Durch Gehen5

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