Portugiesische Galeere

Kein Giftquallen-Alarm auf Madeira und Porto Santo

20. April 2018

Eine Mini-Version der Portugiesischen Galeere schwimmt vor den Badestränden der beiden Inseln

eins - Die Bild-Zeitung liebt die Sensation. Mitte April verweist sie in ihrer digitalen Ausgabe via travelbook.de auf einen Bericht des ADAC, nach welchem die hochgiftige Portugiesische Galeere mit bis zu 50 Meter langen Tentakeln vor den kanarischen Inseln auf Badegäste lauert. Gerät man in deren Fänge, gibt es schmerzende, rote Striemen auf der Haut, in einigen Fällen komme es zu Atemnot. Manchmal erleiden die Badenden nach dem Kontakt mit dem Nesseltier sogar einen tödlichen allergischen Schock. Soweit die geballte Ladung von Travelbook und ADAC, präsentiert durch die BILD-Überschrift "Giftquallen-Alarm". Lassen wir die Kanaren und wenden uns der weniger spektakulären Realität Madeiras zu.

Kein Giftquallen-Alarm auf Madeira und Porto Santo1

Levada do Rei

Wandern für Zögerliche

6. Februar 2018

Auch wer nicht schwindelfrei ist, findet auf Madeira seine Wanderstrecken

sts - „Hier ist es ja wirklich sehr steil,“ seufzt Susanne, als sie im Hotel nach dem Frühstück über der Wanderkarte brütet. Susanne hat gehört, dass Madeira die ideale Wanderinsel ist. Sie will im Urlaub wandern, aber Erfahrung bringt sie nicht mit. Stattdessen Sorge, ob sie Steigungen bewältigen und lange Strecken durchhalten kann. Und wie es Klaus ergeht, wenn neben der Levada ein Abgrund gähnt. Ob er in freier Natur schwindelfrei ist, konnten sie in Hannover nicht ausprobieren.

Wandern für Zögerliche2

Sandschiff

Taucher kämpfen um ein Wrack

30. Januar 2018

Das Ausschürfen des Meeresgrundes verschärft die Schräglage des Wracks

eins - Im Jahr 1996 zerbarst vor der Küste Madeiras ein 90 Meter langes Schiff und sank. Die „Bom Rei“ baggerte – ursprünglich unter anderem Namen – die Themse aus, wobei sie 1989 mit einem anderen Schiff zusammenstieß. Bei der Havarie verloren 51 Menschen ihr Leben. Ein Jahr später schürfte die „Bom Rei“ auf einmal vor Madeiras Küste Sand vom Meeresboden und hiefte ihn an Deck. Diese Arbeit verrichtet der schwimmende Bagger ein halbes Jahrzehnt lang, bis er eines Tages – vollbeladen mit der schweren nassen Last – einen gewaltigen Knack in seinem eisernen Leib verspürte und unterging. Das Wrack wurde im Laufe der Zeit zum Treffpunkt von neugierigen Tauchern und lichtscheuen Meeresbewohnern.

Taucher kämpfen um ein Wrack3

Seehund

Drei Robben-Babys

24. November 2017

Die Kolonie in Madeiras Natur-Reservat lebt munter weiter

eins - Bei den „Lobos Marinhos“ (Mönchsrobben) vor Madeira stellt sich der Nachwuchs im Oktober und November ein. So müssen die Babys sofort ihre Überlebensfähigkeit im aufziehenden Winter unter Beweis stellen. Das Meer wird rau, die Luft kalt, das Leben unwirtlich. Dementsprechend liegt die Sterblichkeitsrate der Neugeborenen bei 50 Prozent. Viele Madeirenser hoffen darauf, dass die drei Neugeborenen aus dem Herbst 2017 es schaffen.

Drei Robben-Babys4

Café Levada Tabua

Erfrischung an der Levada

4. April 2017

...aber es ist noch ein gutes Stück!

sheila - An der reizvollen Levada Nova zwischen Ribeira Brava und Ponta do Sol trifft der Wanderer in Tabua auf ein Hinweisschild zum Café. Fantasievoll wurden Kaffeetassen auf dem Schild befestigt - als hätten die Wanderer eben gerade die Tassen darauf abgestellt.

Erfrischung an der Levada5

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