sts - Einer der berühmtesten Gärten Funchals lohnt den Besuch ganz besonders im Winter: Blandy's Garden ist für seine großen, alten Kamelien bekannt. Von reinweiß über rosa und gestreift bis zu tiefem rot leuchten die Blüten an den Wegen. Die Üppigkeit der Hecken in der „kalten“ Jahreszeit bringt mitteleuropäische Winterflüchtlinge zum Staunen.
sonja- Auch wer kein Vogelkundler ist, erkennt den Mäusebussard leicht. Ohnehin kennt man ihn bereits von zu Hause. In braun, weiß und grau gefärbtem Kleid kreist er auch auf Madeira über dem Wanderer, seine Rufe sind weit durch das Tal zu hören. Man sieht ihn häufig – eine bedrohte Tierart ist das nicht.
sts - Nicht nur zu Fuß oder mit dem Auto lassen sich die steilen Hänge Madeiras überwinden. Reizvoll ist eine Fahrt mit der Seilbahn, dem „Teleferico“ - sei es nach Monte hinauf oder unterhalb des Cabo Girão in die Tiefe.
Besonders spektakulär ist die Seilbahn von Achadas da Cruz. Hier werden etwa 480 Höhenmeter nur am Seil – ohne zusätzliche Pfeiler – überwunden. So vertrauenerweckend die Gondel und die gesamte Konstruktion, sowohl an Berg- wie an Talstation aussieht – der Blick in die Tiefe und auf das fast einen halben Kilometer lange Drahtseil lässt manche Knie zittern.
sts - Das Walmuseum in Caniçal war mehrere Jahre geschlossen. Im September wurde es im großen Neubau - nun nicht mehr im Dorfzentrum, sondern am westlichen Dorfrand - feierlich wieder eröffnet.
sts- Einen langer, bequemer Weg, immer am Meer entlang – welchem Insel-Urlauber stünde danach nicht einmal der Sinn? Strandspaziergänge und Wattwanderungen wie an der deutschen Nordseeküste kann man natürlich auf Madeira nicht unternehmen. Doch mit der Promenade vom Lido in Funchal bis zum pittoresken Fischerdorf Câmara de Lobos gibt es einen sehr ausgedehnten, gepflegten Spazierweg entlang der Küste – die Augen auf Wellenhöhe, die Nase im Wind.