Bananen, Erdbeeren und Pfirsiche auf dem Tisch

Aus dem Garten auf den Tisch

22. Juli 2011

Supermarkt Continente verkauft hauptsächlich regionales Obst und Gemüse

sheila - Madeiras Landwirtschaft wächst. Bei Anonas, Bananen und Zuckerrohr liegen die Wachstumsraten zwischen fünfzig und hundert Prozent, vergleicht man die Zahlen aus dem Jahr 2000 mit 2010. Auf fünf Tausend Hektar Land wirtschaften mehr als 13 Tausend kleine und große Bauern um die Wette.

Aus dem Garten auf den Tisch1

Kundin probiert Papaya auf dem Markt

Markt mit Tücken

29. Mai 2011

In Funchals Markthalle wirkt eine Preis-Mieten-Spirale

pedro - Anna und Robert B. waren fasziniert. Die Obststückchen, die der Verkäufer dem Paar auf der Messerspitze zum Probieren anbot, schmeckten exquisit. Anonas und Papayas aus Madeira, brasilianische Mangos, auch Früchte aus Costa Rica und Ostasien, deren Namen die beiden Düsseldorfer noch nie gehört hatten. Ein Tütchen stand für die Schleckermäuler schon bereit. Der Preis: 45,- Euro.

Markt mit Tücken2

rundes, dunkelblaues Siegel mit der Fahne von Madeira und der Aufschrift produto da Madeira

Das Madeira-Siegel kommt

17. April 2011

Madeira-Zertifikat kennzeichnet heimische Lebensmittel

um - Die Banane hat seit langem den Insel-Aufkleber. Demnächst erhalten auch Lebensmittel der sonntäglichen Bauernmärkte in Porto Moniz, Prazeres, Ponta do Sol und Santana den Ausweis Marca da Madeira.

Das Madeira-Siegel kommt3

Espada-Fisch auf dem Eis im Markt, spitze Zähne

Tiefseemonster wird knapp

31. Oktober 2010

Madeira kämpft an vielen Fronten

Die Hauptfront liegt über dem Meeresgrund. Da greifen die madeirensischen Fischer den Espada auf. Der „Schwarze Degenfisch“ ist ein (kleines) Tiefeseemonster. Seine Haut, die vermutlich während seines Lebens bunt schillert, verfärbt sich schwarz verfärbt, wenn er beim Fang aus über tausend Meter Tiefe nach oben gezogen wird. Auch das kräftige Gebiss und die großen Augen lassen den Espada unheimlich aussehen. Das schreckte in der Vergangenheit freilich die Einheimischen nicht ab, die den Fisch wohlfeil direkt an ihrer Haustür beim Fischhändler kauften. Heute gilt der Espada als Spezialität der regionalen Küche. Er ist teurer geworden – besonders in den letzten Jahren – weil Knappheit herrscht in Madeiras Gewässern. Gelegentlich müssen Schiffsladungen von den Azoren den Fehlbedarf ausgleichen.

Tiefseemonster wird knapp4

Grosse Milchkannen aus Aluminium auf der Ladefläche eines Pick-Ups

Das Land, wo Milch und Honig fließen?

26. September 2010

Der Milchmarkt auf Madeira ist heiß umkämpft

Früher hatte ILMA quasi eine Monopol-Stellung. Der heimische Anbieter von Milch und Milchprodukten musste 2009 enorm Federn lassen.

Das Land, wo Milch und Honig fließen?5

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