Supermarkt Continente verkauft hauptsächlich regionales Obst und Gemüse
sheila - Madeiras Landwirtschaft wächst. Bei Anonas, Bananen und Zuckerrohr liegen die Wachstumsraten zwischen fünfzig und hundert Prozent, vergleicht man die Zahlen aus dem Jahr 2000 mit 2010. Auf fünf Tausend Hektar Land wirtschaften mehr als 13 Tausend kleine und große Bauern um die Wette.
In Funchals Markthalle wirkt eine Preis-Mieten-Spirale
pedro - Anna und Robert B. waren fasziniert. Die Obststückchen, die der Verkäufer dem Paar auf der Messerspitze zum Probieren anbot, schmeckten exquisit. Anonas und Papayas aus Madeira, brasilianische Mangos, auch Früchte aus Costa Rica und Ostasien, deren Namen die beiden Düsseldorfer noch nie gehört hatten. Ein Tütchen stand für die Schleckermäuler schon bereit. Der Preis: 45,- Euro.
um - Die Banane hat seit langem den Insel-Aufkleber. Demnächst erhalten auch Lebensmittel der sonntäglichen Bauernmärkte in Porto Moniz, Prazeres, Ponta do Sol und Santana den Ausweis Marca da Madeira.
Die Hauptfront liegt über dem Meeresgrund. Da greifen die madeirensischen Fischer den Espada auf. Der „Schwarze Degenfisch“ ist ein (kleines) Tiefeseemonster. Seine Haut, die vermutlich während seines Lebens bunt schillert, verfärbt sich schwarz verfärbt, wenn er beim Fang aus über tausend Meter Tiefe nach oben gezogen wird. Auch das kräftige Gebiss und die großen Augen lassen den Espada unheimlich aussehen. Das schreckte in der Vergangenheit freilich die Einheimischen nicht ab, die den Fisch wohlfeil direkt an ihrer Haustür beim Fischhändler kauften. Heute gilt der Espada als Spezialität der regionalen Küche. Er ist teurer geworden – besonders in den letzten Jahren – weil Knappheit herrscht in Madeiras Gewässern. Gelegentlich müssen Schiffsladungen von den Azoren den Fehlbedarf ausgleichen.