Der Wanderführer Oliver Handler hat unzählige Levada-Wanderungen absolviert. „Wovon die Urlaubsgäste träumen, ist ein Rasthäuschen hinter der nächsten Kurve“, resümiert der dreißigjährige Österreicher. Für die Madeira-Zeitung malte der diplomierte Tourismus-Kaufmann seine Geschäftsidee aus.
Auswandern ist für manchen eine prima Alternative. Doch junge Auswanderer brauchen einen Verdienst, um in der Fremde zu überleben. Unter der Rubrik „Geschäftsideen“ veröffentlicht die Madeira-Zeitung realistische Möglichkeiten für kreative Menschen, auf Madeira Fuß zu fassen.
Madeiras Konditoreien und Bars verfügen über eine ausgezeichnete Kuchen- und Tortenauswahl. Auch schmeckt der dort ausgeschenkte Kaffee bestens. Aber allen einschlägigen Etablissements ist eines gemein: Den Einrichtungen fehlt es an Stil, Ambiente und Atmosphäre. Sie gleichen überfüllten Wartesälen mit dröhnenden Fernsehern. Das bemängeln viele Madeira-Reisende.
In Madeiras Hauptstadt reihen sich Pizzerien, China-Restaurants, portugiesische Spezialitäten und Obstbars aneinander. Sie sind tagsüber gut besucht. Denn Pauschalreisende haben Hunger zwischen den Mahlzeiten. Das Angebot in Funchals Hotelviertel ist gut, aber teuer. Viele Touristen aus den großen Bettenburgen würden sich über eine preiswerte Imbißstube freuen. Für den großen Hunger zwischendurch.
