unabhängige Internetzeitung für Urlauber und Residenten der Insel Madeira
Fußball-Ronaldo: Pech im Spiel, Glück in der Liebe

Ronaldo
ilaud | 05.07.2010

Portugals Versager-Star ist plötzlich Papa

Irgendwie komisch! Seitdem der Federer die Zwillinge hat, fliegt der „beste Tennisspieler aller Zeiten“ bei jedem Turnier vorzeitig raus. Jetzt platzt Ronaldo damit heraus, dass ihm im Juni ein Sohn geboren wurde. Erklärt das den folgenschweren Ausfall des Sturmgenies auf dem Fußballrasen? Wie heißt es doch? Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

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Scharfe Hunde

Allkem | 28.06.2010

Madeiras Polizei ahndet jedes Vergehen

Autoklau ist selten auf Madeira. Wo soll man schon das Diebesgut verstecken oder anbieten, wenn auf der kleinen Atlantikinsel fast jeder jeden kennt?

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Sonne, Feuer, Licht

Sebastian Kapelle Ponta do Sol
zr | 30.03.2010

Kuriositäten zum Osterfest

Unsere Leserin Zoe R., wurde am Morgen des Palmsonntag unerwartet Zeugin der Palm-Prozession in Ponta do Sol Von ihr stammt der Artikel, den wir im folgenden veröffentlichen.

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Piraten auf Porto Santo

Cabernas Pico Ana Ferreira
sts | 14.12.2009

Nur wenige Einwohner entgingen der Sklaverei

Piraten waren über Jahrhunderte die größte Bedrohung auf der Insel Porto Santo. Sie kamen aus Algerien, in späteren Jahrhunderten auch aus Frankreich, und sie nahmen alles mit, was sie zu Geld machen konnten – vor allem die Menschen, die sie als Sklaven verkauften. Eine Festungsanlage gab es in diese Zeit noch nicht. Hilfe aus Madeira kam viel zu spät.Wenn die Piraten-Schiffe von der Ponta do Sao Lourenço, der Ostspitze Madeiras, gesichtet wurden, dauerte es geraume Zeit bis die Hilfstruppen in Funchal alarmiert und in See gestochen waren. Als die Soldaten dann auf Porto Santo landeten, waren die Piraten schon wieder auf und davon. Der schlimmste Überfall geschah im August 1617. Algerische Freibeuter landeten mit acht Schiffen. Alle neunhundert Einwohner Porto Santos wurden nach Algier in die Sklaverei verschleppt. Nur achtzehn Männer und sieben Frauen entkamen den Häschern. Sie versteckten sich erfolgreich in Höhlen im Lavagestein in den Bergen und in unterirdischen Getreidespeichern.

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Absturz, Umzug oder Sanierung?

Amnon Tal-Or
eins | 11.07.2009

Die Existenz des Jüdischen Friedhofs von Funchal steht „auf der Kippe“

Die Kommune dringt darauf, dass er an anderer Stelle neu ersteht. Die Juden hingegen wollen, dass der alte Standort technisch erhalten wird. Wenn nichts geschieht, stürzen bald weitere Gräber des Jüdischen Friedhofs die Steilküste hinab (vgl. Artikel „Madeiras Jüdischer Friedhof“ von Ursula M. Hahn in dieser Zeitung, Rubrik Geschichte(n) 26. Juni 2009)

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Madeiras Jüdischer Friedhof

Jüdischer Friedhof von Funchal
Ursula M.Hahn | 26.06.2009

Die Randlage macht ihm zu schaffen

Von der Altstadt (Zona Velha) führt uns die „Rua do Lazareto“ ostwärts an der Kirche Santa Maria Maior hoch zum ehemaligen Typhus-Lazarett. Nach wenigen hundert Metern ragt gegenüber der Autowerkstatt „Auto Lazer“ ein hohes Tor in den Himmel; dahinter verbirgt sich, abgeschottet und verlassen, der jüdische Friedhof. Die beiden Geschäftsleute Isaac Esnaty und Judah Aloof hatten das Gelände um 1851 für ihre kleine Gemeinde erworben. Der Ort entsprach den damaligen Vorschriften, die festlegten, dass ein Friedhof für Nicht-Katholiken außerhalb der Stadtmauern liegen müsse.

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Nische, Balken und Viertel-vor-Drei

Topf ohne Deckel
eins | 08.06.2009

Portugiesisch für Quereinsteiger

„Klingt irgendwie osteuropäisch“ oder „Verstehe nur Bahnhof“. Viele deutschsprachige Feriengäste kommen mit dem Portugiesischen überhaupt nicht klar. Dabei gibt es eine Vielzahl von gemeinsamen Wörtern in beiden Sprachen, die aber beim Pendeln zwischen den Sprachräumen ihre Bedeutung leicht wandeln können.

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Madeira ist Afrika!

afrikanische Gene?
eins | 19.02.2009

Uni entdeckt: Madeirenser haben afrikanische Gene

Bei dieser Entdeckung schaltet das Inselvölkchen sofort auf Durchzug. Nichts verdrängen die Madeirenser mehr als ihre Nähe zu Afrika. Deshalb markieren die geografischen Faltkarten der Tourismus-Behörde zwar die Routen von den Kanaren, Azoren und von Lissabon nach Madeira. Die Kurzstrecke übers Meer zum nächsten Nachbarn Marokko ist hingegen nicht gekennzeichnet, weder als Punktlinie noch durch Kilometerangabe. Geradezu ein Tabu-Thema ist, dass viele Madeirenser Nordafrikanern „wie aus dem Gesicht geschnitten“ sind. Frauen mit flacher Stirn, olivfarbenem Teint und dunklen, dicken Locken, Männer mit Kraushaar und wulstigen Lippen findet man selbst im entferntesten Dorf der Insel. „Sag keinem: Bei dir ist was vom schwarzen Kontinent mit drin. Du machst dir einen Todfeind!“ warnt eine bodenständige Kennerin der Szenerie hinter vorgehaltener Hand. Genau diese „Ungeheuerlichkeit“ schlägt aber nun die heimische Universität in Funchal der Bevölkerung Madeiras um die Ohren. Ein Skandal, den man auf der Insel effektiv und nachhaltig ignoriert.

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Was Rang und Namen hat

Fatima-Tasse
eins | 19.09.2008

Portugal bringt alles unter einen Hut

Die große Seefahrernation besaß im ausgehenden Mittelalter befestigte Stützpunkte in fast aller Welt. Vor seinem Höhenflug wurde Portugal weitflächig von Arabern dirigiert. Portugiesische Vornamen aus der katholischen wie aus der „heidnischen“ Welt erinnern an uralte Zeiten.

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Der Kampf ums Wasser

Denkmal Revolta das Aguas
eins | 19.08.2008

Marginalien aus Madeira anlässlich der Weltwasserwoche

Vom 14. bis zum 19. August fand in Stockholm die zehnte Weltwasserwoche statt. Bedrückendes Resultat: Jeder fünfte Mensch leidet bereits unter Wasserknappheit. Zukünftig wird es Verteilungskämpfe um das wertvolle Nass geben.- In Madeira tropft und rinnt Wasser derzeit noch überall. Da trifft man beim Wandern auf feuchte Wände in der Landschaft, in allen Grüntönen mit Farnen und Moosen, mit Frauenhaarfarn- und Bubikopf-Bewuchs. Doch die Niederschlagsmengen sind rückläufig. Deshalb sind die Bauern von São Jorge im Norden Madeiras böse darüber, dass die Regierung die Zuteilung aus den Wasserkanälen weiter kürzt und das Wasser stattdessen einer Firma zuleitet, die im staatlichen Auftrag Tunnellöcher bohrt. Auch in Zeiten, da das Wasser noch reichlich floss, gab es bereits Verteilungskämpfe. Am 21. August 1962 bezahlte eine junge Frau den Ungehorsam der Bauern gegenüber der Obrigkeit mit ihrem Leben. An die „Revolta das Águas“ erinnert heute ein Denkmal.

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Der Kai von Ponta do Sol

Kai Ponta do Sol
Karl Allkemper | 10.09.2007

Eine der ältesten Hafenanlagen Madeiras

Ponta do Sol liegt an der Südwestküste Madeiras. Das touristisch attraktive Örtchen war immer schon ein wohlhabender Flecken. Zuckerrohr-, Wein- und Bananenanbau verschafften der landbesitzenden Oberschicht seit dem 16. Jahrhundert Reichtum und Ansehen. Zur Verschiffung der Ernten wurde zwischen 1848 und 1850 der Kai gemauert.

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Curral das Freiras

Curral das Freiras
eins | 28.05.2007

Zufluchtsort vor Barbaren, Kannibalen, Hugenotten?

Von weitem wirkt der Kessel inmitten der Insel wie eine Idylle. Steile mächtige Hänge beschützen das eingebettete Tal nach allen Seiten. Die Asphaltstrasse, die über einen der Bergkämme klettert, bahnte den Weg für motorisierte Invasoren. Zuvor war der Kessel eine echte Enklave. Also auch ein gutes Versteck. Genau deshalb wählten die Clarissinnen den abgeschiedenen Ort für ihren historischen Exodus aus dem Kloster Santa Clara in Funchal. Die Nonnen empfanden unsägliche Angst, als Madeira im Jahre 1566 von 1200 Korsaren überfallen, gebrandschatzt und vergewaltigt wurde. Die Ordensfrauen packten damals in Windeseile ihr Hab und Gut und gelangten auf einem Gewaltmarsch in die Sicherheit des fast unberührten Tales.

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Spazierweg durch die Geschichte

Tunél das Pocas do Gomes
Pedro Latour-Santos | 06.02.2007

Ein historischer Fußgängertunnel am Ende von Funchals Küstenpromenade

Acht Mann Besatzung lagen ursprünglich im Tunnel auf Lauer. Sie waren mit zwei Maschinengewehren ausgerüstet. Die Schießscharten entdeckt, wer beim Verlassen des Tunnels den Blick scharf nach links wendet. In der Mitte der 140 Meter langen Verteidigungsanlage geben zwei natürliche Fenster im Fels den Blick aufs Meer frei. Wer dort die Gesteinsmasse absucht, findet schnell einen eingemauerten Betonkubus. Darin lagerte Munition und Proviant für die Besatzung. Eingang und Ausgang des 1943 entstandenen Schutzraums waren fest verschließbar. Von hier aus sollte der Besetzung Madeiras entschiedener Widerstand entgegenwirken.

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Kinderseite

Kater Bimbo
eins | 24.12.2006

Der kleine Kater Bimbo hat riesiges Glück

„Wenn ich einmal gross bin, werde ich ein Elefant“, meint Bimbo. Weil er so heisst, wie die Zirkuselefanten heissen. Aber der kleine Bimbo wächst schon lange nicht mehr. Und so wird kein Elefant aus ihm. Eher gleicht Bimbo den Kaninchen, die seine besten Freunde sind.

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„Eben mal zum Geldautomat!“

Geldauszahlung
eins | 02.09.2006

Bargeld ist im Urlaub nicht immer leicht zu haben.

Familie Sager hatte schliesslich doch noch Glück. Nach etlichen Fehlschlägen fanden die Eheleute ihren auszahlungswilligen Bankautomaten. Kein Glück hatte Peter L. Der Wolfsburger verließ Madeira mit Schulden. „Karte futsch – Erholung futsch“, sagte der 39jährige der Madeira-Zeitung kurz vor seinem Abflug.

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Schildbürgerstreiche

Ökologisches Zentrum
röw | 02.11.2005

In Madeira die gängige Art, das Leben zu meistern...

....meint unser Autor Julian Röwekamp. Er schrieb den Artikel mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Und man fragt sich: Satire? Oder ist es ihm ernst?

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Feuilleton: Kulturfäden

Precipicio
eins | 01.10.2005

gesponnen von Hubert G., Studienrat aus dem Münsterland

„Wie froh bin ich, dass ich weg bin!“ Diesen Erleichterungsschrei vom Anfang eines Goetheschen Briefromans murmelte ich mehrmals, als das Flugzeug von der regengepeitschten Startbahn abhob. Das abgeschlossene Schuljahr war – wie all die anderen zuvor – entsetzlich gewesen. Nun sollten mich die Sommerferien in das ferne, mir gänzlich unbekannte Madeira entführen. Aber wie staunte ich doch, in der Fremde eine wundersame Erweckung meines in Studentenjahren erworbenen, vor Schülern und unliebsamen Kollegen sorgsam verborgenen Kulturschatzes zu erfahren.

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Geschichten aus Madeira

Sonnenuntergang
röw | 13.06.2005

Ansichten eines Narren

Zum Narren macht sich unser Mitarbeiter Julian Röwekamp in dieser Folge seiner Madeira-Geschichten. Jedenfalls aus der Sicht seines einheimischen Geschäftspartners. Verbindungen zu einer Kurzgeschichte von Heinrich Böll seien beabsichtigt, erläuterte uns der Autor - doch die Perspektive habe sich verändert.

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Viel Geschrei für ein paar Mandeln

Zuckermandeln
sts | 24.03.2005

Balamento

Osterbräuche sind im „christlichen Abendland“ überall verbreitet. Und da Ostern für die Madeirenser ein wichtiges Fest ist – wenn auch nicht mit Weihnachten oder Mariä Himmelfahrt zu vergleichen – stößt man auch hier auf Osterbräuche. Zum Beispiel auf das Kinderspiel „Balamento“, für den Nicht-Eingeweihten zunächst völlig rätselhaft.

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Esse er, Nachbar!

Esse er, Nachbar!
röw | 02.03.2005

Geschichten aus Madeira - zum Dritten!

Die Fülle der Früchte Madeiras fasziniert alle Besucher der Insel. Gedanken an ein Schlaraffenland werden wach, in welchem rund ums Jahr die köstlichsten Früchte heranreifen und einem in den Schoss fallen.

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Tischfussball

Tremocos
röw | 13.02.2005

Geschichten aus Madeira - zum Zweiten

Fussball ist allgegenwärtig auf Madeira. Und Bier trinken auch. Wer Bier trinkt, wird bald hungrig. Darum servieren madeirensische Wirte Tremocos, das sind Lupinenkerne. Da kriegt man bald wieder Durst. Was das nun wiederum mit dem Fussball zu tun hat?

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Der Polizist am Imbiss

Der Polizist am Imbiss
röw | 27.12.2004

Geschichten aus Madeira - zum Ersten

Die folgende Geschichte unseres Gastautors Julian Röwekamp entstand vor mehreren Jahren, als die Schnellstrasse noch nicht den Westen Madeiras zerpflügt hatte.

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Kleiner Palast über grünen Bananen

Palacete Lugar de Baixo
santos | 29.06.2004

Schmuckstück in Lugar de Baixo

“Palacete”, “Palästchen”, nannte man das hübsche Haus auf der kleinen Anhöhe im Dorf Lugar de Baixo auch schon vor der Renovierung. Wer das „Palästchen“ bei einem Ausflug in den Westen der Insel zufällig entdeckte, geriet ins Träumen

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