Sicher, die Meeresschwimmbecken von Porto Moniz sind große Klasse. Auch gilt die kleine Badebucht von Seixal als Geheimtipp (vgl. Suchbegriff Seixal in dieser Zeitung). Doch die Nordküste Madeiras trumpft ein weiteres Mal: Porto da Cruz mit wildem Strand und großem Swimmingpool.
Balance war da! Balance, das ist der freakig-renommierte Fahrradladen aus Bochum. Fröhlich waren die professionellen Zweiradliebhaber schon immer. Schwitzefeucht wurden sie nun beim Trampeln auf den anstrengenden Strecken des Eilandes. Doch – wie immer – saß Balance fest im Sattel.
Dass Brasilien Rekord-Weltmeister ist, begeistert Portugiesen kaum. Die ehemaligen Kolonialherren empfinden es als Schmach, dass die „entlaufenen Sklaven“ besser abschneiden als sie selbst. Hingegen erfüllt die fussballbesessene Nation der zweite Platz bei der Europameisterschaft immer noch mit Stolz Von der Wiederkehr eines solchen Erfolgs träumt die Fangemeinde. Hauptakteur in dem Traum ist der blutjunge Ronaldo, Stürmerstar aus Madeira.
In der dunklen Jahreszeit liegt hin und wieder ein undurchdringlicher Wolkenteppich über der Insel. Die Madeirenser werden trübsinnig und die Touristen traurig, wenn die Sonne ein paar Tage Ferien nimmt und Madeira zu vernachlässigen scheint. Ganz undurchdringlich ist der Wolkenteppich freilich nicht. Wer den steilen Aufstieg durch die „Waschküche“ wagt, erlebt auf etwa 1200 m Höhe auf dem Paúl da Serra ein landschatlich bizarres und reizvolles Hochplateau. Und findet die Sonne wieder. Die Haut wird von Wind und Sonnenstrahlen gestreichelt.
Madeiras Tunnel verkürzen den Fahrweg der Autos. Sie entlasten zudem nachhaltig alte Routen. Die ehemals stark befahrene Küstenstrasse zwischen Ponta do Sol und Madalena do Mar ist auf diese Weise zu einer erquickend grünen Strecke geworden – ideal für kleine Radtouren.
