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Immobilienpreise bleiben gelassen stabil

16. Februar 2017

Statistikamt legt aktuelle Durchschnittswerte vor

eins - Wohnraum ist kein knappes Gut auf Madeira. Deshalb springen die Immobilienpreise nicht nach oben, wie in anderen Teilen Europas der Fall. Im Gegenteil: seit 2010 lässt sich eine sachte Talfahrt beobachten.

2010 war das Rekordjahr. Da kostete der Quadratmeter durchschnittlich 1425 €. Danach sanken die Preise von Jahr zu Jahr. Erst mit dem Jahr 2016 scheint die Abwärtsbewegung gestoppt. Für 2016 taxierte die Statistikbehörde den Quadratmeterpreis von Wohnungen auf durchschnittlich 1200 €. Bei Häusern beläuft sich der Durchschnittswert auf 1183 € pro Quadratmeter.

Zur Errechnung der Mittelwerte werden die Daten zu Grunde gelegt, die die ansässigen Banken als Bewertungsgrundlage für Ihr Kreditgeschäft benutzen. Klar ist, dass Altbauten einen niedrigeren Quadratmeterpreis erzielen als Neubauten, oder dass Wohnungen ohne Parkplatz günstiger im Angebot liegen als Apartments mit Tiefgarage und Swimming Pool im Wohnkomplex. Auch die Attraktivität der Lage dreht an der Preisschraube. Immobilien in Funchal, wo immerhin zwei Drittel der Inselbewohner leben, profitieren preislich von der stärkeren Nachfrage und vom Hauptstadtflair. Darum liegt der mittlere Quadratmeterpreis bei Wohnungen im Stadtgebiet von Funchal um 9,3 Prozent höher als der mittlere Preis von „Rest-Madeira“. Bei Häusern beträgt die Spanne 8 Prozent.

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