Levada do Castelejo
Zukünftiges Rasthäuschen?

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Geschäftsidee - Rasthäuschen an der Levada

17. April 2005

Müde Wandersleute mit Speis’ & Trank erfrischen

Der Wanderführer Oliver Handler hat unzählige Levada-Wanderungen absolviert. „Wovon die Urlaubsgäste träumen, ist ein Rasthäuschen hinter der nächsten Kurve“, resümiert der dreißigjährige Österreicher. Für die Madeira-Zeitung malte der diplomierte Tourismus-Kaufmann seine Geschäftsidee aus.Leider gibt es entlang der madeirensischen Levadas mit Ausnahme der zwei Teehäuser zwischen Monte und Camacha keinerlei Möglichkeit der Einkehr. Dass die Wanderer das Angebot einer Verschnaufpause in gemütlicher Atmosphäre gerne annehmen, zeigt sich an den vollbesetzten Tischen der nicht gerade billigen Teehäuser. Beim Wandern entlang der Bewässerungskanäle fallen mir immer wieder hübsche, kleine Häuser auf. Sie stehen seit geraumer Zeit leer und verfallen zusehends. Einige der Gebäude werden zum Verkauf angeboten. Sie sind sicher nicht billig. Aber wenn man handwerkliches Geschick mitbringt, dürften Kauf und Restauration keine gar zu grossen Summen verschlingen. Am schwierigsten ist es wahrscheinlich, die Lizenz für Ausschank, Küche mit kleinen Gerichten und Sonnenterrasse mit einem halben Dutzend Tischen unter Sonnenschirmen zu erhalten. Aber machbar ist alles! Wonach lechzen denn müde Wandersleute? Die Antwort ist einfach: Ein kühles Bier, frisch gepresste Fruchtsäfte und Kaffee liegen auf der Hitliste ganz oben. Außerdem darf die legendäre „Poncha“ nicht fehlen. Für die Speisekarte empfehle ich leichte Salate, regionale Eintöpfe und selbst gemachte Mehlspeisen. Ich jedenfalls könnte an solch einer Jausenstation nicht vorüberwandern !!! Mehr von Oliver Handler unter www.hochundhinaus.com

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