Linha Eco

Öko-Bus jetzt zum Null-Tarif

12. September 2009

Sanft, sauber und zügig durch die City

Seit drei Jahren verkehrt in Funchal die sogenannte Linha-Eco, die Öko-Linie. Das sind orangegelbe Busse, die ohne Lärm und Gestank die Fahrgäste zu ihrem Ziel bringen. Seit September 2009 ist die Benutzung der Linie gratis.

Öko-Bus jetzt zum Null-Tarif1

Markthalle - Fisch

Stirbt der Markt?

21. August 2009

Die Markthallen von Funchal verlieren ihre Stammkundschaft

Gewiss, der Markt hatte seine große Zeit. Und heute noch ist er einen Besuch wert, mit seinen prächtigen Farben, den bizarren Gerüchen und exotischen Früchten, die auf der Zunge prickeln. Immer öfter jedoch äußern Urlauber ihre Enttäuschung darüber, dass der Markt an Lebendigkeit verliert. „Wir kamen so gegen elf Uhr auf dem Fischmarkt an. Da war leider nicht mehr viel los“, klagt die Familie Chalupa aus Prag. „Nur noch auf einem Drittel der Tische wurden Fische angeboten. Die meisten Händler schrubbten bereits ihren Verkaufsplatz sauber.“ In der Nachbarhalle sind regionale Produzenten sowieso nur freitags und samstags vertreten. Von den professionellen Händlern im Obergeschoss haben sich einige darauf spezialisiert, Urlaubern exotisches Obst überteuert anzudrehen. Die meisten der professionellen Händler verkaufen Obst und Gemüse zu redlichen Preisen. Aber die Nachfrage läßt deutlich nach.

Stirbt der Markt?2

Blick auf das zentrale Bergland von der Bica da Cana

Madeira ist Spitze!

28. Juli 2009

Viertbeste Insel Europas 2009

Zum 14.Mal vergab die US-Reisezeitschrift „Travel & Leisure“ den World s Best Award. Leserinnen und Leser konnten während der Monate Februar und März 2009 ihre Präferenzen in verschiedenen Sparten artikulieren. Eine Sparte hieß: Die besten Inseln Europas. Madeira landete in den Top Five.

Madeira ist Spitze!3

Amnon Tal-Or

Absturz, Umzug oder Sanierung?

11. Juli 2009

Die Existenz des Jüdischen Friedhofs von Funchal steht „auf der Kippe“

Die Kommune dringt darauf, dass er an anderer Stelle neu ersteht. Die Juden hingegen wollen, dass der alte Standort technisch erhalten wird. Wenn nichts geschieht, stürzen bald weitere Gräber des Jüdischen Friedhofs die Steilküste hinab (vgl. Artikel „Madeiras Jüdischer Friedhof“ von Ursula M. Hahn in dieser Zeitung, Rubrik Geschichte(n) 26. Juni 2009)

Absturz, Umzug oder Sanierung?4

Erosion auf Porto Santo

Weine nicht, wenn kein Regen fällt

4. Juli 2009

Madeira versucht, die Löcher im Kanalsystem zu stopfen

Im Jahre 2009 regnet es plötzlich wieder. Urlauber, die es kalt erwischt, machen lange Gesichter. Entspannte Mienen hingegen bei den Verantwortlichen der Wasserwirtschaft. Sie saßen seit geraumer Zeit mit einer Po-Hälfte auf dem Trockenen. Um fünfzig Prozent war nämlich der Wasservorrat dezimiert. Der Grund: Fehlender Niederschlag in den Jahren zuvor. Mit den aktuellen kräftigen Schauern hat sich die Lage ein wenig entspannt. Aber nur vorübergehend. Eine langanhaltende Trockenheit kommt auf Madeira zu. So sicher wie der nächste Winter. Nach eigenem Bekunden sind die Verantwortungsträger gerüstet.

Weine nicht, wenn kein Regen fällt5

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