Espada

Überfischt

6. Oktober 2009

Nach dem Kabeljau geht es nun dem Espada an den Kragen

Schon lange kommt der in Madeira gehandelte Kabeljau (port. „bacalhau“) ausschließlich aus Norwegen. Nun wird seit Jahren schon das madeirensische Espada-Angebot aus Azoren-Erträgen ergänzt. Madeiras Fischer ziehen weniger schwarze Meeres-Ungeheuer aus der Tiefe denn je. Konstant bleibt aber der Appetit der Urlauber, die den berühmt-berüchtigten Espada (dtsch. „Schwarzer Degenfisch“) auf der Speisekarten finden wollen.

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Kreisverkehr

Permanenter Crash-Test

28. September 2009

Portugal schreibt Spurwechsel im Kreisverkehr vor

Der Kreisverkehr hat es in sich. Es müssen da verschiedene Geschwindigkeiten und Fahrtrichtungen miteinander abgeglichen werden. Im Kontrast zur fremdgesteuerten Ampelkreuzung lebt der Kreisverkehr von seiner inneren Dynamik. Nun will die portugiesische Straßenverkehrsordnung das Fahrverhalten im Kreisverkehr weiter dynamisieren. Aktualisierte Vorschriften bringen ein gerüttelt Maß an Chaos in die kommenden Runden.

Permanenter Crash-Test2

Flussbettreinigung

Fluss-Bett–Wäsche

21. September 2009

Funchal beteiligt sich an der internationalen Initiative „Climate World“

Viele Touristen genießen, dass Madeira im Vergleich zu anderen Ferienzielen relativ sauber dasteht. Am Wochenende des 18. und 19. September setzten sich mehr als hundert Personen dafür ein, dass Funchal weiterhin sauber bleibt.

Fluss-Bett–Wäsche3

Linha Eco

Öko-Bus jetzt zum Null-Tarif

12. September 2009

Sanft, sauber und zügig durch die City

Seit drei Jahren verkehrt in Funchal die sogenannte Linha-Eco, die Öko-Linie. Das sind orangegelbe Busse, die ohne Lärm und Gestank die Fahrgäste zu ihrem Ziel bringen. Seit September 2009 ist die Benutzung der Linie gratis.

Öko-Bus jetzt zum Null-Tarif4

Markthalle - Fisch

Stirbt der Markt?

21. August 2009

Die Markthallen von Funchal verlieren ihre Stammkundschaft

Gewiss, der Markt hatte seine große Zeit. Und heute noch ist er einen Besuch wert, mit seinen prächtigen Farben, den bizarren Gerüchen und exotischen Früchten, die auf der Zunge prickeln. Immer öfter jedoch äußern Urlauber ihre Enttäuschung darüber, dass der Markt an Lebendigkeit verliert. „Wir kamen so gegen elf Uhr auf dem Fischmarkt an. Da war leider nicht mehr viel los“, klagt die Familie Chalupa aus Prag. „Nur noch auf einem Drittel der Tische wurden Fische angeboten. Die meisten Händler schrubbten bereits ihren Verkaufsplatz sauber.“ In der Nachbarhalle sind regionale Produzenten sowieso nur freitags und samstags vertreten. Von den professionellen Händlern im Obergeschoss haben sich einige darauf spezialisiert, Urlaubern exotisches Obst überteuert anzudrehen. Die meisten der professionellen Händler verkaufen Obst und Gemüse zu redlichen Preisen. Aber die Nachfrage läßt deutlich nach.

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