Schild am ehemaligen Honorarkonsulat

Geniestreich oder Etikettenschwindel?

13. Juni 2017

Konsul adé, Consultancy Center olé

eins - An der Stelle, wo bis vor drei Wochen das Schild des Deutschen Honorarkonsulats hing, prangt auf einem neuen Schild wieder der Bundesadler. Originalgetreu auf schwarz-rot-goldenem Untergrund.

Geniestreich oder Etikettenschwindel?1

Bio Markt in Funchal

Der Bio-Markt ist umgezogen

1. Juni 2017

Mehr Stände brauchen mehr Platz

eins - Tag und Tageszeit sind geblieben: immer mittwochs, hauptsächlich vormittags. Doch die Zahl der Stände ist auf ein halbes Dutzend angewachsen. Die passten nicht mehr auf den alten Platz gegenüber der Bank von Portugal.

Der Bio-Markt ist umgezogen2

Der Milchmann kommt per Flugzeug

25. Mai 2017

Madeiras Frischmilch wird täglich eingeflogen

eins - Die grüne Insel schafft es nicht, ihre Kinder mit frischer Milch von heimischen Kühen aufzuziehen. Die in den Supermärkten feilgebotenen 1-Liter-Packungen von der Firma Vigor sind Importe. Aber es wird noch absurder: Bei den beiden madeirensischen H-Milch-Produkten ist nur das Wasser heimisch. Mit madeirensischem Wasser wird das Milchpulver aufgerührt, das die madeirensischen Firmen Pico Ruivo und Ilma in der EU aufkaufen.

Der Milchmann kommt per Flugzeug3

Deutschlandflagge

Deusches Konsulat bis auf weiteres geschlossen

24. Mai 2017

Derzeit läuft alles über die Botschaft in Lissabon

eins- Wie lange das Honorakonsulat der Bundesrepublik Deutschland auf Madeira geschlossen bleibt, ist unbekannt. Die Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland in Lissabon übernimmt fortan alle Aufgaben des Konsulats von Madeira.

Deusches Konsulat bis auf weiteres geschlossen4

Venezuela ist nicht mehr sicher

13. Mai 2017

Madeira fürchtet die Rückkehrer-Welle

sts - 30 Jahre oder mehr ist es her, dass Madeirenser scharenweise nach Venezuela auswanderten. Ganze Familien gingen mit Sack und Pack den weiten Weg nach Mittelamerika, um dort Geld zu verdienen. Der Öl-Boom zu Beginn der 70er machte Venezuela reich und attraktiv für Madeirenser, denen damals ein karges Einkomen auf dem heimischen Acker zu wenig war. In Venezuela spricht man Spanisch. Kein Hindernis, denn Portugiesisch und Spanisch sind verwandt miteinander. Die Reise jedoch war damals wie heute langwierig und teuer. Die Madeirenser arbeiteten hart in der Landwirtschaft oder eröffneten kleine Geschäfte. In diesen Zeiten konnte man in Venezuela gut verdienen. Wer zu Geld gekommen war, besuchte im Sommer die Verwandten in Madeira. Viele Madeira-Touristen hörten in den Sommermonaten spanische Sätze in den Bars und sahen Männer mit großen schwarzen Hüten am Strand flanieren.

Venezuela ist nicht mehr sicher5

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