Der Milchmann kommt per Flugzeug

25. Mai 2017

Madeiras Frischmilch wird täglich eingeflogen

eins - Die grüne Insel schafft es nicht, ihre Kinder mit frischer Milch von heimischen Kühen aufzuziehen. Die in den Supermärkten feilgebotenen 1-Liter-Packungen von der Firma Vigor sind Importe. Aber es wird noch absurder: Bei den beiden madeirensischen H-Milch-Produkten ist nur das Wasser heimisch. Mit madeirensischem Wasser wird das Milchpulver aufgerührt, das die madeirensischen Firmen Pico Ruivo und Ilma in der EU aufkaufen.

Der Milchmann kommt per Flugzeug1

Deutschlandflagge

Deusches Konsulat bis auf weiteres geschlossen

24. Mai 2017

Derzeit läuft alles über die Botschaft in Lissabon

eins- Wie lange das Honorakonsulat der Bundesrepublik Deutschland auf Madeira geschlossen bleibt, ist unbekannt. Die Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland in Lissabon übernimmt fortan alle Aufgaben des Konsulats von Madeira.

Deusches Konsulat bis auf weiteres geschlossen2

Venezuela ist nicht mehr sicher

13. Mai 2017

Madeira fürchtet die Rückkehrer-Welle

sts - 30 Jahre oder mehr ist es her, dass Madeirenser scharenweise nach Venezuela auswanderten. Ganze Familien gingen mit Sack und Pack den weiten Weg nach Mittelamerika, um dort Geld zu verdienen. Der Öl-Boom zu Beginn der 70er machte Venezuela reich und attraktiv für Madeirenser, denen damals ein karges Einkomen auf dem heimischen Acker zu wenig war. In Venezuela spricht man Spanisch. Kein Hindernis, denn Portugiesisch und Spanisch sind verwandt miteinander. Die Reise jedoch war damals wie heute langwierig und teuer. Die Madeirenser arbeiteten hart in der Landwirtschaft oder eröffneten kleine Geschäfte. In diesen Zeiten konnte man in Venezuela gut verdienen. Wer zu Geld gekommen war, besuchte im Sommer die Verwandten in Madeira. Viele Madeira-Touristen hörten in den Sommermonaten spanische Sätze in den Bars und sahen Männer mit großen schwarzen Hüten am Strand flanieren.

Venezuela ist nicht mehr sicher3

foto: lauritzen-hamburg

Nervige Anmache

9. Mai 2017

Auf Seiten der Touristen wächst der Unmut

pedro - Egal ob im 1. Stock der Markthalle von Funchal oder vor Restauranteingängen: Man wird ständig animiert und penetrant angequatscht. Flanierende Touristen nervt das entschieden, und viele beschweren sich über die Belästigungen bei der Madeira-Zeitung. Es wird Zeit, dass sich da etwas ändert. Deshalb schicken wir diese Zeilen in Übersetzung an die Redaktionen regionaler Zeitungen, Radios und Fernsehen. Damit das publik wird!

Nervige Anmache4

foto: lauritzen-hamburg

Assédio Irritante

9. Mai 2017

Turistas cada vez mais aborrecidos

pedro - Seja no 1º andar do Mercado dos Lavradores seja em frente dos restaurantes: os turistas estão constantemente animados por candongas agressivas.
Turistas passeandos sentem-se irritados e queixam se na Madeira-Zeitung sobre o assédio. É hora de que algo muda. É por isso que enviamos estas frases para os editores de jornais regional, rádio e televisão. De modo que se torne público!

Assédio Irritante5

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