Altstadtgasse

Sommerlicher Lärm stört Touristen

4. November 2018

(…und Einheimische?)

sts - Der November hat begonnen, es sind weniger Touristen auf Madeira. Kein Problem, in den Strandbars und Restaurants einen schönen Platz zu bekommen. Stille auf dem Land und in den Dörfern. Verschlafene Nester, so möchte man meinen. Selbst in der Hauptstadt und selbst mit zwei großen Kreuzfahrtschiffen am Kai erscheint alles ruhiger und langsamer als im Hochsommer.

Sommerlicher Lärm stört Touristen1

Walbeobachtung mit Lobosonda

Pilotwale vor Madeira

27. Oktober 2018

eins - Die Online-Ausgabe der Zeitung Diario de Noticias berichtet von einer wissenschaftlichen Forschung an Pilotwalen. Die sechs bis acht Meter langen Tiere (die Weibchen sind etwas kleiner) werden bis zu drei Tonnen schwer und bevorzugen das offene Meer. In Küstennähe sieht man sie daher eher selten. In einem kurzen Video zeigen die Meeresforscher Filipe Alves, Ana Dinis und Rita Ferreira die Tiere im Atlantik.

Pilotwale heißen auch Grindwale. Auf der Nordhalbkugel ziehen sie bis zum 30. Breitengrad in kleinen "Schulen" genannten Gruppen. Der Film der portugiesischen Wissenschaftler zeigt auch eine Mutter mit ihrem Baby. Die jungen Pilotwale werden nach 15 Monaten Tragzeit geboren, sind dann schon fast zwei Meter lang und bleiben vier Jahre bei ihrer Mutter. Die Pilotwale gehören zu den Zahnwalen. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Kopffüßlern, etwa Tintenfischen und Kraken, und auch aus Fischen.

Für Wissenschaftler besonders interessant sind die Kommunikationssysteme der Pilotwale. Mit Klicklauten informieren sie einander innerhalb ihrer Gruppe.

Pilotwale vor Madeira2

Rua Dr. Pita, Funchal

Tochter eines Diktators firmiert in Freihandelszone

18. Oktober 2018

Madeiras Zona Franca lockt mit Niedrigsteuersatz

pedro l- Äquatorialguinea ist ein reiches afrikanisches Land. Weil dort Erdöl fließt, tummeln sich vor Ort die Amerikaner und die Chinesen. Vom Reichtum bekommt die große Mehrheit der eineinviertel Millionen Einwohner nichts mit. Die einfachen Menschen verdienen weniger als zwei Dollar pro Tag. Der Diktator des kleinen Staates an Afrikas Westküste wird auf 400 Millionen bis drei Milliarden Dollar Privatbesitz geschätzt und gilt als einer der reichsten Staatschefs der Welt.

Tochter eines Diktators firmiert in Freihandelszone3

Furacao Leslie

Vorbei geschrammt

15. Oktober 2018

Hurricane Leslie drehte kurz vor Madeira ab

eins - Keine Toten, vier Verletzte, mehr als 50 Landungen ausgesetzt und einige Beschädigungen an der Südwestküste. Madeira hielt am Samstag, 13. Oktober 2018, die Luft an. Ab Sonntag hieß es dann: Aufräumen, die Gefahr ist vorbei.

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Miguel Albuquerque

Madeiras Regierungspräsident steht zu Ronaldo

5. Oktober 2018

Selbst ist der Politiker bekannt für seine zahllosen Affären

latour - Ohne Diplomatie und Taktgefühl polterte Miguel Albuquerque in einem Interview mit der Tageszeitung Diário de Notícias los: „Alle wissen, das ist doch nur eine Dingsda, die sich Ronaldos Geld einsacken will.“ Nach dem altbewährten Motto, dass das Opfer die eigentliche Schuldige ist, deklariert der Regierungschef den Fußballer zum Edelmann. „Ronaldo ist de facto ein Mann der Prinzipien, ein Mensch, der seine Erziehung unter Beweis gestellt hat, dessen Ethik über jeden Verdacht erhaben ist – sei es im Sport oder in seinem privaten Leben….“ Albuquerque ist dabei entfallen, daß Ronaldo in jener Epoche der vermeintlichen Vergewaltigung an anderem Ort sechs Prostituierte zu seiner privaten Sexparty bestellt hatte und immer wieder Frauen aus der „Dritten Welt“ die Kinder abkauft, die er selbst gezeugt hat.
Der Regierungschef Madeiras, so schreibt die portugiesische Tageszeitung, sei überzeugt davon, dass die Insel keinerlei Schaden aus der Polemik nehme, die sich über „den größten Botschafter Madeiras in der Welt“ ergieße.

Madeiras Regierungspräsident steht zu Ronaldo5

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