Rua Dr. Pita, Funchal

Tochter eines Diktators firmiert in Freihandelszone

18. Oktober 2018

Madeiras Zona Franca lockt mit Niedrigsteuersatz

pedro l- Äquatorialguinea ist ein reiches afrikanisches Land. Weil dort Erdöl fließt, tummeln sich vor Ort die Amerikaner und die Chinesen. Vom Reichtum bekommt die große Mehrheit der eineinviertel Millionen Einwohner nichts mit. Die einfachen Menschen verdienen weniger als zwei Dollar pro Tag. Der Diktator des kleinen Staates an Afrikas Westküste wird auf 400 Millionen bis drei Milliarden Dollar Privatbesitz geschätzt und gilt als einer der reichsten Staatschefs der Welt.

Tochter eines Diktators firmiert in Freihandelszone1

Furacao Leslie

Vorbei geschrammt

15. Oktober 2018

Hurricane Leslie drehte kurz vor Madeira ab

eins - Keine Toten, vier Verletzte, mehr als 50 Landungen ausgesetzt und einige Beschädigungen an der Südwestküste. Madeira hielt am Samstag, 13. Oktober 2018, die Luft an. Ab Sonntag hieß es dann: Aufräumen, die Gefahr ist vorbei.

Vorbei geschrammt2

Miguel Albuquerque

Madeiras Regierungspräsident steht zu Ronaldo

5. Oktober 2018

Selbst ist der Politiker bekannt für seine zahllosen Affären

latour - Ohne Diplomatie und Taktgefühl polterte Miguel Albuquerque in einem Interview mit der Tageszeitung Diário de Notícias los: „Alle wissen, das ist doch nur eine Dingsda, die sich Ronaldos Geld einsacken will.“ Nach dem altbewährten Motto, dass das Opfer die eigentliche Schuldige ist, deklariert der Regierungschef den Fußballer zum Edelmann. „Ronaldo ist de facto ein Mann der Prinzipien, ein Mensch, der seine Erziehung unter Beweis gestellt hat, dessen Ethik über jeden Verdacht erhaben ist – sei es im Sport oder in seinem privaten Leben….“ Albuquerque ist dabei entfallen, daß Ronaldo in jener Epoche der vermeintlichen Vergewaltigung an anderem Ort sechs Prostituierte zu seiner privaten Sexparty bestellt hatte und immer wieder Frauen aus der „Dritten Welt“ die Kinder abkauft, die er selbst gezeugt hat.
Der Regierungschef Madeiras, so schreibt die portugiesische Tageszeitung, sei überzeugt davon, dass die Insel keinerlei Schaden aus der Polemik nehme, die sich über „den größten Botschafter Madeiras in der Welt“ ergieße.

Madeiras Regierungspräsident steht zu Ronaldo3

Apfelfest Ponta do Pargo 2018

Apfelfest in Ponta do Pargo

16. September 2018

Ein Fest für die Früchte des Landes

eins - Obstbäume wachsen auf Madeira am besten, wo es kühl und feucht ist. Ponta do Pargo ist der Ort an der Westküste, wo eine Nord- und eine Südströmung des Atlantik aufeinander treffen. Das schafft Turbulenzen, herbe und derbe Wetter. Und weil der Ort oben auf der Steilküste liegt – wo der berühmte Leuchtturm steht – wird es da zuweilen richtig frisch. Ohne Minusgrade wohlgemerkt. Apfelbäume lieben dieses Klima. Und so nimmt es nicht Wunder, dass das Apfelfest an Madeiras westlichstem Punkt gefeiert wird.

Apfelfest in Ponta do Pargo4

Venezuela Flagge

Venezolaner kehren zurück

11. September 2018

Einwanderungswelle auf Madeira

sts - Zehntausend Menschen aus Venezuela sind es sicher, die inzwischen auf Madeira angekommen sind. Das macht knapp vier Prozent der Inselbevölkerung aus. Die Zahl löst kein Erschrecken aus, doch jetzt im Sommer fühlen viele einheimische Madeirenser ein Befremden. Venzolaner in allen Bars, in jeder lauschigen Sommernacht. „Das kommt mir Spanisch vor“, sagen die Touristen, und sie haben Recht: die Neubürger sprechen mehr Spanisch als Portugiesisch.

Venezolaner kehren zurück5

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