Blumen und Gebäck auf dem Markt

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Weihnachtsbräuche

14. Dezember 2017

 Madeira 2017

eins - Weihnachten ist in Portugal das Fest der Heiligen Jungfrau und des Jungen, den sie gebar. Den beiden zu Ehren werden ab Mitte Dezember „Geburtsmessen“ gefeiert. Sie beginnen meist um sechs Uhr in der Frühe, die Kathedrale von Funchal startet erst um 7.30 Uhr. Höhepunkt der katholischen Tradition sind die Mitternachtsmessen am 24. Dezember, die teilweise um 23 Uhr, meist aber um Mitternacht beginnen. Nach den langen nächtlichen Gottesdiensten werden dann auf den Kirchplätzen zur Stärkung der Gläubigen Likör, heißer Kakao, traditionelle Süßigkeiten, Brote mit Hühnerfleisch oder gar Hühnerbrühe serviert. Auch die zahlreichen Nachtmärkte gehören zu den Weihnachtsbräuchen auf Madeira.

Die Nacht vom 23. auf den 24. Dezember ist reserviert für das große Fest Noite de Mercado in Funchal. Von der Markthalle aus reihen sich unzählige Stände aneinander, bis in die Innenstadt hinein. Ein riesiges Volksfest mit Gesang, Speisen und Getränken - und manchmal auch mit einer Schlägerei. Schon eine Nacht vorher präsentieren die Kommunen Câmara de Lobos, Ribeira Brava, Calheta, Santana und Estreito da Câmara de Lobos ihren Nachtmarkt. Die drei Städte Santa Cruz, Machico und Sao Vicente booten die Konkurrenz aus, indem sie die Marktnacht auf den 16. Dezember vorziehen. Näheres zu den kommunalen Märkten teilen die Touristik-Informationsbüros mit. 

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