Lorbeerbäume bei Fanal
Foto: Rainer Voermans

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Vorweihnachtszeit auf Madeira

8. Dezember 2017

Stille Tage im Lorbeerwald

sts - Wie in jedem Jahr: Anfang Dezember wird es endlich still im Lorbeerwald. Mucksmäuschenstill. Denn kurz vor Weihnachten ist Madeira wenig besucht. Die günstigen Preise für Flüge, Hotels und Mietwagen – nur wenige nutzen sie, um im „alten Jahr“ noch einmal Sonne zu tanken. Kaum einer will die Weihnachtsfeier, das Adventskonzert, den Glühwein oder den Rummel in den Kaufhäusern verpassen.

Wer gerade dann nach Madeira fährt, kommt in den Genuss fast mönchischer Einsamkeit und Stille beim Wandern. Eine Rentnerin aus Norddeutschland findet die Vorweihnachtszeit ideal für den Madeira-Urlaub. „Ist doch alles eine Frage der Planung,“ erklärt sie. Geschenke für die Enkel liegen fertig verpackt im Schrank. Die Gans wartet in der Tiefkühltruhe. „Ich genieße die Stille in der Natur. Beim Wandern haben wir heute wieder keinen Menschen getroffen. Die Lorbeerbäume mit ihren langen Flechten im Nebel – das hat etwas Märchenhaftes,“ freut sich die Dame. „Und vor dem Abendessen im Hotel springen wir noch einmal kurz ins Meer.“

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