Altstadtgasse

Neue Strategie im Tourismus

18. Februar 2019

„gay friendly" heißt das Zauberwort

sts - Madeira will sein Image bei Urlaubern in aller Welt aufpolieren: „gay friendly“ soll zu einem neuen Etikett der Insel werden. Ein Schritt auf diesem Weg ist die Eröffnung eines Hotels in Funchal, für das sich die IGLTA stark macht – die International Gay and Lesbian Travel Association, eine Organisation mit Sitz in den USA (Fort Lauderdale) und Anbindung an die UN World Travel Organization. Das Hotel wird 88 Zimmer haben und in der Rua Bela de São Tiago entstehen, in der Altstadt Funchals. 

Neue Strategie im Tourismus1

Tunnel

Madeira - die Insel der Tunnel

14. Februar 2019

140 Tunnel hat Madeira. Weitere sieben sind gegenwärtig in Bau

eins - Macht alles zusammen eine Strecke von 90 Kilometern. Die Madeirenser finden das Klasse. Stolz listet die heimische Tageszeitung auf einer Doppelseite vorhandene und geplante Tunnel auf.

Madeira - die Insel der Tunnel2

Paul do Mar von Jardim do Mar gesehen

Weihnachtstragödie auf Madeira

28. Dezember 2018

Bei der Rettung eines Touristen ist der Retter ertrunken

eins - Es geschah am Dienstag, dem 25. Dezember, um 16 Uhr in Paúl do Mar. Ein Tourist nahm ein Bad im Meer vor dem Fischerdorf an der Südwestküste. Das Wasser hatte eine Temperatur von 20°, die Wellen waren hoch und kräftig. Einheimische standen in Gruppen am Strand und genossen den sonnigen Weihnachtstag. Plötzlich hörten sie Hilferufe aus dem Wasser.

Weihnachtstragödie auf Madeira3

Geldauszahlung

600 Euro Mindestlohn in Portugal

14. Dezember 2018

Verhungern muss keiner, aber „auf Rosen gebettet“ ist anders

sheila - Portugal hat eine sozialistische Minderheitsregierung, die im Parlament von Linksparteien toleriert wird. Revolutionär ist es allerdings nicht, den Mindestlohn ab Januar 2019 auf 600 Euro anzuheben. Wer im öffentlichen Dienst schafft, dem sind immerhin 630 Euro Minimum garantiert – auch das reicht nicht für „große Sprünge“.

600 Euro Mindestlohn in Portugal4

Lärm

Lärm nervt

8. Dezember 2018

Bei der Bekämpfung des Lärms zeigen sich Madeiras Behörden hilflos. Oder aber sie machen selbst den größten Krach

santos - Party am Strand. Um fünf Uhr morgens spielt die Musik immer noch in voller Lautstärke. In der Nacht gehen ein halbes Dutzend Anrufe aus den umliegenden Hotels bei der Polizeiwache ein. Die Gäste beschweren sich, weil sie nicht schlafen können. Um kurz vor fünf schildert eine hilflose Rezeptionistin der Polizei den Tobsuchtsanfall eines Hotelgastes vor ihrem Schreibtisch. Der Kommandant beschliesst, selbst einzuschreiten. Er trifft am Strand auf ein Dutzend Menschen in Feierlaune, unter ihnen den Bürgermeister der Stadt. Der Kommandant salutiert, verweist auf die telefonischen Klagen und fordert auf, die Party zu beenden. „Wer hier entscheidet, das bin ich!“ herrscht ihn der Bürgermeister an. Das war im Jahre 2005. Zwei Jahre später verabschiedet das portugiesische Parlament ein weitgehendes Lärmschutzgesetz. Seitdem hat sich nichts verändert.

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