Mariä Himmelfahrt

Eiche erschlägt 13 Gläubige

15. August 2017

Unter den bislang fünfzig Verletzten auch Deutsche, Ungarn und Franzosen

eins - Die Wallfahrt an Mariä Himmelfahrt zu der über Funchal gelegenen Kirche von Monte ist eines der größten Ereignisse im religiösen und folkloristischen Leben Madeiras. Tausende von Pilgern reisen jährlich am 15. August an, darunter viele Touristen, um der Andacht, Volksfrömmigkeit, aber auch dem Trubel beim Fest der Senhora do Monte beizuwohnen. Doch mitten in die Gemeinschaft krachte heute Mittag eine zweihundert Jahre alte Eiche.

Eiche erschlägt 13 Gläubige1

Internetseite Flughafen

Die Rollbahn war vom Wind leer gefegt

8. August 2017

Madeiras Flughafen erlebte am Wochenende des 5. und 6. August turbulente Zeiten

hannich - Auf der Insel ging es im Großen und Ganzen normal zu. Die Südküste mit Badewetter, die Nordküste mit Fieselregen, Porto Moniz - die Nordwestspitze - ziemlich windig. Nur im Osten tobten starke Windböen. Aber genau da liegt der Flughafen. Einige Maschinen schafften es noch, am Samstag Nachmittag runterzukommen. Frag nicht Wie! Danach ging gar nichts mehr.

Die Rollbahn war vom Wind leer gefegt2

Screenshot Deutsche Botschaft Lissabon

Wahlrecht für Auslandsdeutsche

2. August 2017

Bundestagswahl am 24. September 2017

sts - Der Countdown läuft. Das gilt nicht nur für die Parteien, die mit immer neuen Werbemitteln um die Gunst der Wähler buhlen. Das gilt auch für Deutsche, die im Ausland leben, und gleichwohl ihr Wahlrecht bei der Bundestagswahl ausüben wollen.

Wahlrecht für Auslandsdeutsche3

Kakerlakenfalle

Schluß mit Kakerlaken

29. Juli 2017

So einfach geht die Öko-Falle

eins - Sie sind der Horror für Menschen aus Mitteleuropa, gelten als Zeichen von Dreck. Anders auf Madeira. Da tauchen sie auf, wenn es heiß wird. Kakerlaken rennen blitzschnell über Böden und klettern Wände hoch, verbergen sich in Ecken und Kanten, und können sogar fliegen.

Schluß mit Kakerlaken4

Santanahäuschen

Weizen-Ernte

15. Juli 2017

Ein seltenes Spektakel

eins - Als es noch keine Massenangebote im Supermarkt gab, baute man auf dem eigenen Acker an, was möglich war. Für das tägliche Brot braucht es Weizen. Besonders die Nachbarinsel Porto Santo war reich an Getreide, aber auch im kühleren Norden Madeiras wuchs der Weizen gut. Doch das ist Vergangenheit. Auf beiden Inseln findet man heute kaum noch Weizenanbau.

In Santana erntete Anfang Juli eine buntgemischte Bauerngruppe die reifen Halme ab. Die Stadt an der Nordküste ist genau der richtige Ort dafür, denn die Halme des Weizens liefern das Naturmaterial für die Strohdächer der berühmten Santana-Häuschen.

Weizen-Ernte5

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