Harter Sparkurs der EU für das angeschlagene Portugal hat kaum Auswirkungen auf den Tourismus
sheila - Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Portugal hat enorme wirtschaftliche Probleme. Und auf Madeira hat die Misswirtschaft womöglich die größten Ausmaße. Unter dem europäischen „Rettungsschirm“ kommen auf die Bevölkerung harte Einschnitte zu. Doch anders als die Griechen schlucken die Portugiesen fast alles – viele mit Murren und geballter Faust in der Tasche, einige voller Hoffnung, den Kurs für das Land auf diese Weise herumreißen zu können.
Auf den Tourismus hat das alles jedoch kaum Auswirkung.
röwekamp - Ein Tellerwäscher ist er wirklich nie gewesen, der Jorge Sá. Aber ein Millionär, das ist aus dem kleinen Kaufmann geworden, der 1956 die erste Kaffee-Rösterei auf Madeira eröffnet hat. Der winzige Laden „Pérola dos Cafés“ liegt auf der Rua Fernão Ornelas – nahe der Kreuzung mit den Markthallen auf der anderen Seite. Die Hausfrauen sind damals scharenweise zum Sá gepilgert. Der frischgeröstete Kaffee war der Renner in Funchal. Und die Kasse des cleveren Krämers füllte sich schnell.
Steg zu den Booten und Schiffen bleibt weiterhin zugänglich
eins - In den vergangenen Jahren stürzten immer wieder Steine und manchmal auch enorme Felsbrocken von der Steilküste auf die Straße am Strand von Calheta und richteten große Schäden an. Menschen kamen bisher glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Verwaltung hielt nun die Situation für zu gefährlich und beschloss umfangreiche Sicherungsmaßnahmen der Felsen an diesem Küstenbereich. Das Ende der Arbeiten wurde für Ende März 2012 festgelegt.
sts - Aus dem Urlaub etwas Schönes mit nach Hause nehmen, eine Erinnerung an den Madeira-Urlaub, was könnte das sein? Eine Flasche guten Madeira-Weins, ein typischer Bolo de Mel (Honigkuchen), vielleicht eine handgestickte Tischdecke oder Bluse? Manche neuen guten Ideen findet man in dem Laden „Ideias Novas“ in Arco da Calheta. Sandra Hailfinger, ihre Schwester Claudia Müller und deren Mann Jochen haben den Laden jüngst eröffnet.
sheila - Seit 2004 sinkt die Geburtenrate beständig. Ein Minus von zehn bis zwölf Prozent wurde errechnet. Das sind pro Jahr zweihundert Babys weniger. In diesem Jahr fällt die Zahl der Neugeboren erstmals unter die 3000-Marke.