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abendliches Ponta do Sol schroffe Felsen vor grünen Hänge, das Hochgebirge Madeiras Delfine Lorbeerbaum auf trockenem Hügel unter strahlend blauem Himmel Blasser Sonnenuntergang über dem Atlantik

Lorbeerbäume bei Fanal

Vorweihnachtszeit auf Madeira

8. Dezember 2017

Stille Tage im Lorbeerwald

sts - Wie in jedem Jahr: Anfang Dezember wird es endlich still im Lorbeerwald. Mucksmäuschenstill. Denn kurz vor Weihnachten ist Madeira wenig besucht. Die günstigen Preise für Flüge, Hotels und Mietwagen – nur wenige nutzen sie, um im „alten Jahr“ noch einmal Sonne zu tanken. Kaum einer will die Weihnachtsfeier, das Adventskonzert, den Glühwein oder den Rummel in den Kaufhäusern verpassen.

Vorweihnachtszeit auf Madeira1

Marktstand in der Halle von Estreito da Câmara de Lobos

Ein Markt ohne Make-Up

5. Dezember 2017

Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch in touristenfreier Zone

eins - Estreito de Câmara de Lobos ist ein unansehnlicher Flecken. Schlicht gekleidete Menschen warten an Bushaltestellen. Die Straßen des Ortes steigen mühsam Hänge hinauf oder winden sich hinunter. Die Hänge sind mit Weinstöcken übersät. Eine Großbäckerei unterhält ein Café, der Mehlstaub hängt in der Luft. Zwei berühmte Restaurants servieren in Wartesaal-Atmosphäre die angeblich besten Fleisch-Spieße Madeiras. In der Nähe der Kirche liegt die Markthalle.

Ein Markt ohne Make-Up2

Banknoten

Falsche Fuffziger

1. Dezember 2017

Immer mehr Falschgeld im Umlauf

eins - Hauptsächlich sind es Dollarnoten, die sich Venezolaner auf dem Schwarzmarkt besorgten, bevor sie ihre Heimat verliessen. Wegen der horrenden Inflation, die in Venezuela grassiert, tauschen sie ihr Erspartes in die vermeintliche harte amerikanische Währung um, und erfahren dann im Exil die niederschmetternde Wahrheit, dass die mitgebrachten Dollarscheine wertlos sind.

Falsche Fuffziger3

Seehund

Drei Robben-Babys

24. November 2017

Die Kolonie in Madeiras Natur-Reservat lebt munter weiter

eins - Bei den „Lobos Marinhos“ (Mönchsrobben) vor Madeira stellt sich der Nachwuchs im Oktober und November ein. So müssen die Babys sofort ihre Überlebensfähigkeit im aufziehenden Winter unter Beweis stellen. Das Meer wird rau, die Luft kalt, das Leben unwirtlich. Dementsprechend liegt die Sterblichkeitsrate der Neugeborenen bei 50 Prozent. Viele Madeirenser hoffen darauf, dass die drei Neugeborenen aus dem Herbst 2017 es schaffen.

Drei Robben-Babys4

Im Vordergrund der Spazierweg mit der roten Mauer, im Hintergrund das Dorf und das Kap Cabo Girao

Ausflug zum Cabo Girão

19. November 2017

Einkehren in der Snack-Bar?

sts - Das Cabo Girão zwischen Câmara de Lobos und Quinta Grande gehört zum Standard-Madeira-Programm wie ein Besuch in Monte oder bei den Korbflechtern von Camacha. Die renovierte und vergrößerte Terrasse am Aussichtspunkt gibt den Blick frei auf die 580 m unterhalb gelegenen Felder. Akkurat gezogene Furchen rund um die Felsen, bis kurz vor dem Kiesstrand, an den die Wellen langsam und gleichmäßig schlagen. Atemberaubend! Der Blick zum Horizont ist fantastisch. Den Ausflüglern zuzusehen, die behutsam die Füße auf die Glasbodenplattform setzen, als sei ihnen das Ganze doch nicht geheuer, macht ebenfalls Freude.

Ausflug zum Cabo Girão5

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5
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