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Madeiras Straßen sind sicher

30. Juni 2019

Kaum eine Region Europas hat ein so teuer ausgebautes Straßensystem

eins - Angela Merkel hat vor gut einem Jahrzehnt Ferien auf Madeira gemacht. Ein halbes Jahr später sprach sie vor Studenten in Berlin. Die Kanzlerin sagte: „ Wer schon mal auf Madeira war, kann sehen, wo der Europäische Strukturfonds hingegangen ist. Es gibt viele schöne Tunnels und Autobahnen, aber das hat nicht zu mehr Wettbewerbsfähigkeit beigetragen.“

Läßt man die Kritik einmal beiseite, bleibt Merkels Anerkennung der Qualität der Schnellstraßen Madeiras, die nur einen Fehler haben: sie verfügen nicht über einen Seitenstreifen. Die Land- und Kommunalstraßen befinden sich ebenfalls in einem passablen Zustand. Also kein Grund zu Vorbehalten.

Tiago möchte anonym bleiben. Der deutsch sprechende Taxifahrer, der Touren über die ganze Insel anbietet, sagte der Madeira-Zeitung: „Der Busunfall mit den 29 Toten passierte nicht wegen einem Loch auf der Straße. Unfälle können auf der ganzen Welt passieren. Natürlich gibt es einige Straßen mit dem ein oder anderen Loch. Aber vor dreißig, vierzig Jahren waren die Straßen auf Madeira nicht besonders gut. Heute sind sie vorzüglich.“ Zumindest zwei Personen also finden Madeiras Straßen schön - Angela und Tiago. 

Die Berge auf der Insel sind steil und tatsächlich gibt es einige steile Anstiege, die andersherum gesehen steile Abstiege sind. Da müssen die Bremsen des Fahrzeugs gut funktionieren. Wer nach der Übernahme des Mietwagens den Eindruck hat, daß die Bremsen nicht taugen oder die Handbremse nicht greift, sollte sofort zurück zum Verleih fahren und mit absoluter Entschiedenheit auf der Stelle ein Ersatzfahrzeug einklagen.

Dann kann auf Madeiras Straßen eigentlich nicht mehr viel passieren. Taxifahrer Tiago wünscht: „Gute Fahrt!“

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