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Tipps & Infos: Dengue-Fieber

7. April 2019

Hat Madeira die Ägyptische Stechmücke besiegt?

Der Regionalsekretär des Gesundheitswesens schätzt sich glücklich. Pedro Ramos erklärte gegenüber der Presse: "Vor sieben Jahren war Madeira vom Dengue-Fieber heimgesucht. Glücklicherweise ist niemand daran gestorben. Aber wir hatten mehrere hundert Fälle vom Dengue-Fieber." Auslöser der Erkrankungen war die Ägyptische Stechmücke, die sich in zwei Stadtteilen Funchals angesiedelt hatte. Hier gab es offene Wassertanks, in denen die Mücken bei warmem Wetter ideale Bedingungen für ihren Nachwuchs fanden. Die erste Aktion der Stadtverwaltung, der Stechmücke den Garaus zu machen, war die chemische Keule. Die Wirkung war nachhaltig. Dann wechselte die poltische Richtung des Rathauses. Unter anderen zogen Umweltschützer dort ein. Man streute nun Meersalz in die Süßwasserspeicher, was die Entwicklung der Mückenlarven verhinderte. Keine Spur mehr von der Ägyptischen Stechmücke. Welche Methode besser gewirkt hat, oder ob beide zusammen erfolgreich waren, bleibt dahingestellt. Seit sechs Jahren gibt es auf Madeira keine Patienten mehr, bei denen der Arzt "Dengue-Fieber" diagnostizieren mußte.

 

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