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Falke

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Madeiras Flughafen sicherer machen

24. März 2017

Die Vögel sind ein Risiko

eins - Die Landebahn ist kurz, und die langgezogene Kurve vorm Aufsetzen funktioniert nicht per Autopilot. Auf – und Seitenwinde an der Piste schuckeln die Maschine hin und wieder kräftig durch. Auf Madeira landen ist nichts für Angsthasen.
Um die Sicherheit derer, die sich trauen, zu verbessern, bemühen die „Autoritäten“ des Flughafens alle Möglichkeiten, aufkreuzende Vogelschwärme zu verscheuchen.

Für startende und landende Flugzeuge sind Vögel eine Gefahr, wenn sie von den Turbinen angesaugt werden und die Turbinen daraufhin aussetzen.
Zwei Sorten von Vogelscheuchen kamen bislang zum Einsatz: die tragbare und die mobile Version, auf dem Dach eines „Follow-Me“-Autos installiert. Andere Abwehrmittel sind: Leuchtraketen, Gaskanonaden, Kammerjäger und eine Heckenanlage, die im Vogelflug-Weg steht.
Nun wird die Palette der Abschreckung um ein weiteres Element ergänzt. Falken kommen zum Einsatz. Die feindlichen Artverwandten werden den Luftraum vor Starts und Landungen sichern. Der Vertrag des Flughafens mit der Firma TFalcon Madeira geht über drei Jahre. Die Firma garantiert für diese Zeit den Einsatz von Falken und anderen Greifvögeln, täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Darüber hinaus wird TFalcon die Rollbahn mit bioakustischen Tönen beschicken, die Vogelschwärme zum Abdrehen bewegen. Den Service der Falkner bezahlt der Flughafen mit 100Tausend Euro pro Jahr.

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